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“Größte Vermögensverschiebung Österreichs in Friedenszeiten”

“…….Aber die ganze Hypo-Geschichte ist so und so ein Horror. Wir müssen mit einem Schaden von 19 Milliarden Euro für die Steuerzahler rechnen. Das ist die größte Vermögensverschiebung, die in Österreich in Friedenszeiten passierte. Erinnern Sie sich noch an das Debakel der verstaatlichten Industrie. Damals ging es um 30 Milliarden – Schilling, nicht Euro…..” (hier)

Der Staat bricht das Recht, wie es ihm passt

(C.O.) Die Transaktionen werden stets diskret und geräuschlos durchgeführt, in der Öffentlichkeit nicht erörtert und bleiben dieser daher fast völlig verborgen: Immer öfter machen sich österreichische Stiftungen, also typischerweise Instrumente zur Verwaltung größerer und großer Privatvermögen von Millionären und Milliardären, Weiterlesen

Ländertollheiten, Bruder Banken-Leichtfuss und der nächste Skandal

“……Wir werden künftig Probleme à la Hypo nur verhindern können, wenn Risikokapitalinvestoren ihr Risiko auch schlucken müssen und wenn Länder absolut zu abgegebenen Garantien stehen. Sonst werden Ländertollheiten und Bruder Leichtfuß in den Banken bald für den nächsten Megaskandal sorgen, den dann wieder die Steuerzahler auszubaden haben. Die Regierung hätte jetzt die Chance, ein eindeutiges Signal zu setzen. Sie nutzt sie leider auch diesmal nicht….” (hier)

Wenn Steuersenkung, dann ohne Gegenfinanzierung!

(GEORG VETTER)  Ich bin nun schon mehr als halbes Jahr im Parlament. Die Erwartungen manch eines Wählers, dass die Steuern endlich gesenkt werden, konnte ich eindeutig nicht erfüllen. Wir haben die höchste Regulierungsrate, die es je gab. Wir haben die größte Staatsschuld aller Zeiten. Und wir haben die drückendste Steuerlast. Mit einem Satz: wirklich erfolgreich Weiterlesen

Ex-Hypo-Eigentümern droht Finanzdebakel in Ungarn

“Die kriselnde ungarische Tochter MKB und Kosten anstehender Stellenstreichungen haben der BayernLB einen Gewinneinbruch eingebrockt. Das Konzernergebnis fiel im vergangenen Jahr um 84 Prozent auf 120 Millionen Euro, wie die zweitgrößte deutsche Landesbank am Mittwoch mitteilte. (DWN)”  – Das wird die Motivation der BayernLB, der Republik Österreich noch ein, zwei Milliarden für die Hypo Alpe Adria zu spendieren, ganz sicher extrem steigern. Finanzminister Michael Spindelegger wird da noch interessante neue Erfahrungen machen.

Warum die Hypo-Kommission scheitern muss

(ANDREAS UNTERBERGER) Irmgard Griss muss an ihrer Aufgabe, das Hypo-Desaster zu untersuchen, scheitern. Obwohl sie dieser Aufgabe sicher unabhängig und engagiert nachkommen wird. Nur: Was soll die ehemalige OGH-Präsidentin eigentlich untersuchen? Wie soll sie das ohne echte Mittel, ohne richterliche Gewalt? Nicht Abhängigkeit ist ihr Problem, sondern die gigantische und völlig unbewältigbare Aufgabe. Diese ist geradezu mit dem Verlangen vergleichbar, eine Kommission Weiterlesen

Rettet die bayerische CSU jetzt Michael Spindelegger?

(KLAUS KASTNER)  Finanzminister Spindelegger ist von Mal zu Mal mehr erschüttert. Zunächst war er sehr erschüttert, als er ohne jegliche Vorwarnung das erfuhr, was alle außer ihm ohnehin seit langem wussten: nämlich, dass die HAA für die Bilanz 2013 wieder Geld braucht. Und kürzlich war er dann ganz am Boden zerstört, als Weiterlesen

Warum behindert Notebank-Chef Aufklärung des Hypo-Debakels?

“….Da passt es ins Bild, dass der Gouverneur der nur auf dem Papier unabhängigen Notenbank, Nowotny, für seine SPÖ zu retten sucht, was noch zu retten ist: Man könne ja statt eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses einen Rat der Weisen einsetzen. Damit ist wohl gemeint, parteipolitische Ausgewogenheit garantiere Zeitgewinn – statt Aufklärung für die letzte verbliebene grosse «Black Box» im Hypo-Debakel….” (“NZZ“)

Creditanstalt 1931 – Hypo Alpe Adria 2014 ?

Die “Bank of America” hat eine ausführliche Studie über die Lage der Hypo Alpe Adria (HAA) un die Auswirkungen auf die Finanzmärkte erstellt. Ganz interessante Lektüre: “The emerging crisis re: how to resolve Austria’s Hypo Alpe Adria (HAA) looks like it’s already one destined for the textbooks.
It has been rumbling around in our ‘bank peripheral vision’ for years as a problem child but now seems to be coming to a head because of what appears to be increased political pressure for a solution that potentially involves the imposition of senior bondholder losses in the mix. As such, we need to look at it to see what read-across, if any, there is to other European banks, Weiterlesen