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Ein Gespräch mit Jörg Haider in Kanada

( Peter Sichrovsky ) Im Februar 2000 bat mich Jörg Haider, ihn auf einer Reise nach Kanada zu begleiten. Wir waren zu dritt, Jörg Haider, sein Assistent und ich. Die Gesprächstermine in Toronto waren eher nebensächlich, Haider hatte andere Gründe für diese Reise. Es ging um die internationale Isolation der Partei, die ein normales Arbeiten in einer Koalitionsregierung unmöglich machen würde und wie man sie beenden könnte. Da er (wie er meinte) in Österreich nicht einmal in Ruhe reden könne, s Weiterlesen

USA 2016, wie Österreich 2000

(ANDREAS UNTERBERGER) Noch ein paar hasserfüllte Zeitungskommentare mehr, noch ein paar weitere dümmliche „Comedians“-Auftritte im Fernsehen, und noch ein paar wilde und möglichst gewalttätige Protestdemonstrationen: Über jeden solchen Tag kann sich Donald Trump zusätzlich freuen. Der linke Mainstream wird einfach nicht klüger. Er ist einfach nicht imstande, aus der Geschichte zu lernen. Und vor allem: Er ist in Wahrheit schon gar kein „Main“-Stream; das ist er nur in Medien, Kultur- und Bobo-Schickeria sowie unter den Studenten, aber ganz und gar nicht Weiterlesen

Jörg Haiders Freund droht Hinrichtung

“Er tanzte auf dem Opernball, feierte opulente Partys in seiner Döblinger Villa und fädelte lukrative Geschäfte für Jörg Haiders Freunde in Libyen ein: Saif al-Gaddafi, Sohn des 2011  gestürzten und danach ermordeten libyschen Diktators Muammar, hatte über Jahre enge  Kontakte nach Österreich und zur FPÖ. Jetzt droht dem Lebemann, der in Wien studierte, die Hinrichtung in Libyen….” (hier)

Keine Gentlemen, aber sie bitten zur Kasse…

“…Es kommt so, wie es im Kriminalfall Hypo Alpe Adria zu befürchten war: Die landesbesicherten Hypo-Anleihegläubiger gehen mit fünf Milliarden Euro Zinsen heim, die übrigen österreichischen Hypos (und damit ihre Eigentümer, Länder und Raiffeisen) ersparen sich 1,25 Milliarden Euro. Die an der Misere auch nicht ganz unschuldige BayernLB bekommt ihre 2,3 Milliarden Euro zurück. Diverse Balkanmafiosi dürfen die Früchte ihrer nur für die Hypo „faulen“ Multimillionenkredite genießen. Und die Rechnung geht in voller Länge an die österreichischen Steuerzahler…..” (hier)

Spindeleggers Irrtum, teuer für den Steuerzahler

Kärnten, dessen ehemalige Landesregierung das Problem Hypo verursacht habe, solle einen Beitrag leisten, so ÖVP-Chef Michael Spindelegger heute früh. Rechtlich gebe es dafür allerdings keine Handhabe. – Doch, Herr Finanzminister: indem man Kärnten vor die Alternative stellt, zu zahlen oder insolvent zu werden.

Schickt doch Kärnten in den Bankrott!

(C.O.)  Riccardo Ribera d’Alcala, Chef der Generaldirektion für interne Politikbereiche der EU, machte einen bemerkenswerten Vorschlag: Weil das Wort “Bankrott” stigmatisierend und unerquicklich sei, möge es in der EU künftig nicht mehr verwendet werden und durch den anmutigen Begriff “Schulden-Restrukturierung” ersetzt werden. Das kommt uns in Österreich gerade recht. Ist es doch für den Steuerzahler wesentlich erfreulicher, nicht für den Bankrott Weiterlesen

An der Hypo-Pleite ist nicht nur Haider schuld

Die NZZ nennt die Schuldigen des Hypo-Debakels schonungslos beim Namen, lesenswert: “Die Hypo Alpe Adria ist die teure Hinterlassenschaft des ehemaligen Kärntner Sonnenkönigs Jörg Haider. Dass das Desaster solche Dimensionen annehmen konnte, ist eine Folge des Politsystems, in dem Gewaltentrennung eher hinderlich ist….” (weiter hier)