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Mohammed-Karikaturen: Heinz Fischer, mutig wie immer

“Wenn ein so genanntes Abbildungsverbot ein wesentliches Element einer Religion bildet, dann soll und darf man nicht doppelt gegen diesen Grundsatz verstoßen, indem nicht nur das Abbildungsverbot durchbrochen wird, sondern durch eine karikierende Darstellung der kränkende Tabubruch noch verstärkt wird” (Der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer im Februar 2006 vor dem Europarat zu den Mohammed-Karikaturen)

Wozu brauchen wir überhaupt einen Bundespräsidenten?

(ANDREAS UNTERBERGER) Österreichs Außenpolitik hat in den letzten Monaten eine Wendung durchgemacht, ohne dass es der Öffentlichkeit aufgefallen wäre. Hat sich der Bundespräsident bei dem skurrilen Putin-Besuch in Wien noch gegen Sanktionen ausgesprochen, wollte der Außenminister am Anfang die Ukraine neutralisieren, trägt Österreich nun voll die EU-Sanktionen mit. Im Wesentlichen hört man nur noch aus Italien russlandfreundliche Weiterlesen

Heinz Fischer hat Verständnis und alles wird gut

Ich verstehe den Unmut in weiten Teilen der Bevölkerung sehr gut,” sagt Bundespräsident Heinz Fischer angesichts des von der politischen Klasse angerichteten Schadensfalles Hypo Alpe Adria. – Danke, Herr Fischer, jetzt zahlen wir die tausenden von  Euro pro Beschäftigtem natürlich gleich viel vergnügter. Sie verstehen uns ja, da wird alles gut.

Nein, diese Regierung anzugeloben ist keine gute Idee

(C.O.) Hätte Österreich einen Bundespräsidenten, der nicht Heinz Fischer heißt, sondern einen, der mehr Teil der Lösung als Teil des Problems ist, so hätte der schon vor ein paar Tagen erklärt, diese Regierung nicht angeloben zu wollen. Denn eine Regierung zu vereidigen, der einer ihrer maßgeblichen Konstrukteure – nämlich Wirtschaftskammer-Chef Christoph Leitl – ganz offen ins Gesicht sagt, Weiterlesen

Kleingeister am Ballhausplatz

“Ich erwarte, dass es vor Weihnachten eine Regierung gibt”, drückt Bundespräsident Heinz Fischer bei den Koalitionsverhandlungen auf’s Gas. Als ob es nur auf das Tempo ankäme. Ein wirklich starker Präsident hätte sagen müssen: “Ich erwarte mir, dass die Verhandlungen zu einer Koalition mit klar formulierten Zielen und Lösungen für die großen Probleme führen.” Aber es residieren offenbar rund um den Ballhausplatz nur Kleingeister, die keine großen Würfe schaffen. (Der Journalist Peter Rabl)