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Rettet der Hypo-Crash Österreich?

(ANDREAS UNTERBERGER)Freilich eröffnet dieses große Interesse aller Länder an einer Kärnten-Rettung eine Riesenchance für Schelling, doch noch zu punkten, nämlich beim Finanzausgleich. Dieser ist (nach den Pensionen) die wichtigste Ursache für Österreichs Schuldennöte. Die Länder geben mit beiden Händen Geld aus, das sie zu 99 Prozent nicht selber einnehmen, sondern das der Bund für sie eintreibt. Sie müssen nur alle paar Jahre zu neunt den jeweiligen Finanzminister so unter Druck setzen, dass er den Ländern weiter viel (zu viel) Geld überweist. Das ist ihnen bisher Weiterlesen

Was ist die Haftung eines Bundeslandes eigentlich wert?

“….Das traurige Bild: Die (Bundes-) Länder haben Verpflichtungen übernommen, deren Einlösung unsicher ist. Nicht, weil sie nicht können, sondern, weil zumindest einige nicht wollen. Großkotzig 60 Milliarden Haftungen zu übernehmen und dann schon für ein Sechzigstel davon nicht einstehen zu wollen – das ist wohl der Gipfel der Verantwortungslosigkeit. Wer künftig Garantien von solchen Garantiegebern akzeptiert, der ist wohl ein Fall für die finanzielle Besachwaltung….” (hier)

Lasst Kärnten doch pleite gehen!

(C.O.) So, liebe Kärntner Freunde, jetzt müsst ihr für ein paar Minuten ganz tapfer sein und die Zähne zusammenbeißen, aber es geht leider nicht anders. Es ist nämlich so: ich vertrete den Standpunkt, dass euer schönes Bundesland ganz einfach pleite gehen soll, wenn in den nächsten Jahren Gläubiger eurer ehemaligen Landeshypo ihr Geld zurückbekommen wollen, für dessen Rückzahlung Weiterlesen

Ein Banken-Krach in Österreich und die Folgen

“Die Gläubiger-Beteiligung bei der österreichischen Heta könnte bis zu 50 Prozent Verlust für die Halter von Bonds bedeuten. Das größte Problem des österreichischen Modells liegt jedoch in der großen Verführung für die Staaten, ihre umfangreichen Rechte zu missbrauchen, und zusammen mit den Käufern die Gläubiger zu schädigen…” (hier)