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Chemnitz: Die Geschichte des “Hetzjagd”-Videos

In Chemnitz fiel beim Kanzlerin-Besuch ein Wort nicht: „Hetzjagd“. Wochen zuvor wurde die quasi regierungsamtlich in Chemnitz festgestellt. Angeblicher Beweis: eine 19-sekündige Videosequenz unklarer Herkunft. Es reichte für eine Regierungskrise um den Verfassungsschutzpräsidenten. Jetzt scheint die Herkunft der Videosequenz geklärt, und die widerspricht der Version aus dem Bundeskanzleramt ganz klar./ mehr

“Hetzjagd”: Maaßen wiederholt Medienschelte

Der scheidende Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen bekräftigt seine Kritik an der Berichterstattung der Medien nach den fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Chemnitz Ende August. In einem vier Seiten langen Brief an den “Tagesschau“-Chef Kai Gniffke, den Maaßen von seinem Sprecher verfassen ließ, heißt es: Es sei ein “kritischer Blick” auf “die Maßstäbe der medialen Darstellung des Rechtsextremismus erforderlich”. weiter hier

Chemnitz, oder das Höllenloch der Heuchelei

“… Wie verblödet kann man beim Versuch, die Wirklichkeit so hinzurücken, wie sie einem passt, eigentlich sein? Ersetzen wir doch nur den Begriff «Hetzjagden auf Ausländer» durch «Hetzjagden auf Rechtsradikale». Wollen wir uns vorstellen, was in den Medien abginge, würde diese Behauptung von konservativen Publizisten aufgestellt und sich als zumindest schwer übertrieben herausstellen? Wollen wir nicht. weiter hier

„Alles gesagt“? Noch lange nicht!

“…Achtzehn Sekunden. So viel Zeit erübrigte die Bundeskanzlerin gestern auf Nachfrage, um Stellung zu beziehen zu den von ihr behaupteten „Hetzjagden“ in Chemnitz, die nach Lage der Dinge nie stattfanden.  „Meine Reaktion ist, dass wir dort Bilder gesehen haben, die sehr klar Hass und damit auch Verfolgung von unschuldigen Menschen deutlich gemacht haben. Von denen muss man sich distanzieren, das hat Herr Seibert gemacht, das tue ich, das habe ich auch schon getan, und damit ist alles gesagt.“ Achtzehn Sekunden. Schluss, aus, basta. Ende der Diskussion, par ordre de Mutti. Die Kanzlerin spricht zum Volk wie eine Erziehungsberechtigte zum unartigen Kind. weiter hier

Chemnitz: “Hetzjagd”, verzweifelt gesucht

„Gab es Vorkommnisse in Chemnitz am Sonntag, Montag oder an irgendeinem anderen Tag, der mit „Hetzjagd“ hinreichend beschrieben ist? Was ist in diesem Zusammenhang überhaupt passiert, was ist von der Polizei Chemnitz beobachtet und/oder festgehalten bzw. geahndet worden?“ Die Antwort des Pressesprechers der Polizeidirektion Chemnitz ging kurz und knapp so: „Uns ist ein Video vom vergangenen Sonntag bekannt, auf dem eine Person zu sehen ist, die sich rasch von anderen augenscheinlich aggressiven Personen entfernt.“ weiterlesen hier

Hetzjagd? War da was?

Es ist ein einfacher klarer Satz von Wolfgang Klein, Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Sachsen. „Nach allem uns vorliegenden Material hat es in Chemnitz keine Hetzjagd gegeben“, so der Beamte auf Anfrage von Publico. Damit widerspricht er direkt den Behauptungen von Kanzlerin Angela Merkel und ihrem Sprecher Steffen Seibert, die beide unter Berufung auf von ihnen nicht näher beschriebene Videos behauptet hatten, in Chemnitz hätten „Hetzjagden“ stattgefunden – also sogar mehrere. weiter hier

Die Hetzjagd-Hysterie wächst mit der Entfernung

In Chemnitz habe es „Hetzjagden“ auf Ausländer gegeben – das sieht, liest und hört man quer durch die Medienlandschaft. In der Ferndiagnose sind sich fast alle ebenso einig, wie im Vergessen der Tötung eines Chemnitzers durch „polizeibekannte“ Asylbewerber. Vor Ort zeigt sich ein deutlich differenzierteres Bild./ mehr