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Was Hitler und Keynes verbindet

In den 1930er Jahren wurde Hitler weithin als ein weiterer zentraler Wirtschaftsplaner verstanden, der das angebliche Scheitern des freien Marktes und die Notwendigkeit einer auf das nationale Interesse ausgelegten wirtschaftlichen Entwicklung erkannte und der Entwicklung mit Hilfe von Schutzzöllen und einer Abschottungspolitik entgegentrat. Die Ökonomin Joan Robinson – so etwas wie der Inbegriff einer keynesianischen, sozialistischen Wirtschaftswissenschaftlerin – schrieb damals: „Hitler fand ein Heilmittel gegen die Arbeitslosigkeit, bevor Keynes damit fertig war, sie zu erklären.“ weiter hier

Buchbesprechung: Hitlers Kinder / Die Generation der Achtundsechziger

(ANDREAS TÖGEL) Die Streitschrift des profilierten Antisemitismus- Holocaust- und Totalitarismusforschers Michael Ley bringt es auf den Punkt: „Aus der absurden Idee einer Erlösung durch Vernichtung – des Judentums – schmiedeten die Kinder den Wahn der kollektiven Selbstvernichtung.“ Der rassistische Irrsinn der Nationalsozialisten – die Verherrlichung der „arischen Rasse“ – wird durch die 68er in sein Gegenteil Weiterlesen

Und warum kein Hitler-T-Shirt tragen?

“…….Eines meiner politischen Lieblings-T-Shirts zeigt das Konterfei von Adolf Hitler. „Meine Mao und Ché Guevara-T-Shirts sind gerade in der Wäsche“ ist darunter zu lesen. Eine rücksichtlose Abrechnung mit den Dummköpfen, die voller Bewunderung mit der Mao-Fibel oder T-Shirts herumlaufen, die den lächerlichen „Revolutionär“ Ché Guevara zeigen. Massenmörder beide, wenn auch die Opferzahl sich unterscheidet. Wer diese Verbrecher auf dem Hemd trägt, kann auch gleich ein Hitler-T-Shirt anziehen, lautet die Botschaft. Anlässlich des Todes des Unterdrückers und Folterers Fidel Castro könnte man dessen Namen auf dem Shirt ergänzen, postete ich gestern. Und fing mir eine 24-Stunden-Sperre bei Facebook, über die das letzte Wort noch nicht gesprochen wurde…” (hier)

Hitler not good?

“….. Letztens in einem Zug plauderte ich nett mit einem seit kurzem hier lebenden jungen Mann aus dem Nordirak. Er äußerte sich begeistert von Österreich, den „good people“ hier. Auch von Hitler, der ja „5000 Israeli“ umgebracht habe. „Hitler so good, sooo good!“ Meine ungläubige Miene machte ihn offenbar unsicher, ob er vielleicht etwas verwechselt habe, sogleich fragte er zaghaft: „Hitler good or not good?“…” (hier)

Eine berechtigte Frage

(LUKE LAMETTA) Weiß jemand, was Linke gegen Adolf Nazi haben? Anti-bürgerlich, anti-katholisch, anti-monarchistisch, tierlieb, Vegetarier, Naturschützer, Interventionismus, Zentralplanung, antizyklische Wirtschaftspolitik, deficit spending, Umverteilung, Konjunkturprogramme, Keynesian before it was cool qed, Israelkritisch before it was cool too, lebte nicht das klassische Familienmodell, hasste ganz zum Schluss Biodeutsche, wünschte ihnen den Untergang, mochte Crystal Meth.

Wie man sich richtig über Donald Trump empört

“…..If you’re into self-dramatization, Donald Trump’s candidacy is perfect for you. Half of the Washington political class is vowing to vote for Hillary — even Stalin! — over Trump; psychologists (and massage therapists) report they are treating patients for “Trump anxiety”; lengthy thought-pieces on Trump have no room to mention his signature issue, immigration, but get prolix on George Wallace, Mussolini Weiterlesen

Hitler und die Flüchtlingskrise

“..Im derzeitigen Irrsinn von Willkommenskultur, Kontrollverlust und Selbstauflösung bewegen wir uns auf einen Kern des eigenen Selbstverständnisses zu, der die Geister in Gläubige und Ungläubige, in Erlöser und Sünder scheidet. Es ist der Nazikompensationskomplex der Deutschen.

Den Ursprung hat der Komplex in einer erfolglosen Abnabelung vom autoritären Vater, der zu früh gestorben ist. Nun sitzen Tochter und Sohn am Küchentisch und klagen ihr Leid. Sie erzählen sich die unglaublichen Geschichten seiner Schlechtigkeit und mit jedem Tag wächst der Hass auf den Übervater. An nichts anderes kann mehr gedacht werden, von nichts anderem kann mehr gesprochen werden. Der Abwesende Weiterlesen