Schlagwörter: Hollenbeck

Wie damals in Frankreich 1790….

“…Die aktuelle Strategie der US-Notenbank ist offenbar, die Anleihekäufe erst dann zu reduzieren, wenn sich anhand des Verbraucherpreisindex signifikante Preisinflation zeigt. Doch die Geschichte lehrt uns, dass man Inflation wie einen Sonnenbrand behandeln sollte. Man wartet ja auch nicht, bis die Haut sich rötet, bevor man handelt. Man schützt sich, bevor man das Haus verlässt….” (Interessanter Essay, hier)

Fürchtet den Boom, nicht den Kollaps

“……Das nach wie vor schwache Wirtschaftswachstum vor Augen, hat es die Amerikanische Notenbank wieder einmal versäumt, mit dem Ausstieg aus der Niedrigszinspolitik zu beginnen. Wenn die Fed am Ende doch zum Ausstieg gezwungen sein wird, werden die Zinsen steigen, die Wall Street wird um Hilfe rufen und die Wirtschaft wird einbrechen. Dies lässt sich mit weiterem Gelddrucken vielleicht für ein paar Monate verzögern, aber die Anpassungen werden kommen und sie werden schlimm sein, vielleicht sogar viel schlimmer als 2008. Jedenfalls haben die Regierungen dieses Mal keine Pfeile mehr im Köcher, um sich durch Ausgabesteigerungen oder neues Gelddrucken zu retten…..” (mehr hier)

Austerität funktioniert

(FRANK HOLLENBECK) Beim Lesen der Finanzpresse entsteht der Eindruck, als hätte die Debatte über Austerität nur zwei Seiten: für eine Politik der Austerität oder dagegen. Eigentlich gibt es aber derer drei Formen. Es gibt die von Keynes, Krugman, und Robert Reich vertretene Form, welche mehr Staatsausgaben und höhere Steuern fordert. Es gibt die von Angela Merkel vertretene Form mit weniger Staatsausgaben und höheren Steuern Weiterlesen