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Warum Sozialismus immer scheitern muß

“..Sozialismus und Kapitalismus bieten radikal unterschiedliche Lösungen, um mit knappen Ressourcen umzugehen. Nicht jeder kann all das haben, was er will und wann er es will. Wie also können wir sinnvoll entscheiden, wer die Ressourcen, die wir haben, besitzt und kontrolliert? Die gewählte Lösung hat tiefgreifende Auswirkungen. Es kann den Unterschied zwischen Wohlstand und Verarmung, freiwilligem Austausch und politischem Zwang, ja sogar Totalitarismus und Freiheit bedeuten. mehr hier

Religion, Politik und Staat

(ANDREAS TÖGEL)  Vom 13. bis 18. September lud der Gründer und Spiritus rector der Property and Freedom Society (PFS), Hans-Hermann Hoppe, zur nunmehr 13. Konferenz nach Bodrum. Rund 80 Teilnehmer aus verschiedenen Nationen fanden sich ein. Zwei der Schwerpunkte der Tagung lagen auf heterodoxen und revisionistischen Geschichtsbetrachtungen und auf Bedeutung und Interaktion Weiterlesen

Die Ethik der Kapitalrente: Sind Kapitaleinkommen ungerechtfertigt?

 

(ANDREAS TÖGEL) Vom 14. bis 19. September ging die Jahreskonferenz der Property and Freedom Society in Bodrum / Westtürkei über die Bühne. Wie in den Jahren zuvor, konnte Hausherr Hans-Hermann Hoppe wieder ein beachtliches Aufgebot interessanter Referenten gewinnen. Einer davon war Professor Guido Hülsmann, Weiterlesen

Warum sich bessere Ideen nicht durchsetzen

(ANDREAS TÖGEL) …… Zur Frage der Transformation der derzeit bestehenden sozialistisch-kollektivistischen in freiheitliche Gesellschaften sind zunächst die wesentlichsten Gegner und die derzeitigen Opfer zu benennen. Bei den ersteren handelt es sich primär um die willigen Vollstrecker des Wohlfahrtsstaates: Politiker, Banker und staatsabhängige Intellektuelle. Als Opfer stehen in erster Linie die Nettosteuerzahler Weiterlesen

Desintegration als Chance für Europa?

“Die politische Zentralisierung kann aber auch ein Hindernis für die wirtschaftliche Integration sein. Hans-Herman Hoppe argumentiert, dass es – je größer der Staat ist – umso weniger Anreize für eine Liberalisierung gibt. Kleine Staaten – umgeben von zahlreichen Rivalen – fühlen einen starken Druck, mit den Nachbarstaaten im Wettbewerb um Steuerzahler und Investoren zu stehen. Wegen ihrer Größe ist es relativ einfach und billig, ihrer Regierungsgewalt zu entkommen und ins Ausland zu ziehen. Wenn eine ähnliche Kultur in den Nachbarstaaten herrscht – wenn die Sprache und die Religion ähnlich sind, wie es in vielen Gebieten Europas der Fall ist – scheinen die Perspektiven der Emigration Weiterlesen

Warum stets die Schlimmsten an die Spitze kommen

(HANS – HERMANN HOPPE) Konsequenterweise wird unter demokratischen Bedingungen das populäre, aber unmoralische und asoziale Begehren nach dem Eigentum anderer Leute systematisch gestärkt. Jeder Anspruch ist legitim, sobald er öffentlich und gedeckt von der “Redefreiheit” vorgebracht wurde. Wirklich alles kann formuliert, eingefordert und eingezogen werden. Nicht einmal das scheinbar sicherste Eigentumsrecht ist von den Umverteilungsbegierden ausgenommen. Schlimmer noch, jene Mitglieder der Gesellschaft mit wenig oder gar keinen Hemmungen in Bezug auf die Konfiszierung von Eigentum, also für gewöhnlich jene amoralischen Demagogen, die am talentiertesten darin sind, Mehrheiten für eine Vielzahl an hemmungslosen aber auch miteinander unvereinbaren populären Forderungen hinter sich zu versammeln, tendieren dazu, in die Regierung einzuziehen und bis an die Spitze des Staates zu gelangen. Dadurch wird eine schlechte Situation noch schlimmer. (weiter hier)

“Die EU wird von einer ökonomischen Krise in die nächste taumeln”

“Alle politischen Großparteien in Westeuropa, egal wie sie sich nennen und welches Parteiprogramm sie im Einzelnen haben, bekennen sich heutzutage zu derselben fundamentalen Idee eines demokratischen Sozialismus. Sie benutzen demokratische Wahlen, um die Besteuerung produktiver Menschen zu Gunsten unproduktiver Menschen zu legitimieren. Sie besteuern Menschen, die sich ihr Einkommen verdient und ihr Vermögen aufgebaut haben, indem sie Güter und Dienstleistungen produzierten, welche anschließend von Konsumenten freiwillig erworben wurden (und natürlich speziell die „Reichen“ unter ihnen), und verteilen dann ihre konfiszierte Beute zu sich selbst um, d.h. hin zum demokratischen Staat, den sie kontrollieren oder hoffen zu kontrollieren, sowie zu ihren zahlreichen Freunden in der Politik, zu ihren Unterstützern und potentiellen Wählern.” (Hans-Hermann Hoppe, hier)

Wir sind alle Kommunisten (fast alle)

“…….Das zentrale Ziel des klassischen Liberalismus war die Durchsetzung der Rechts-Gleichheit aller Personen – jedermann ist vor dem Recht gleich, im Gegensatz zu allen seinerzeit bestehenden fürstlichen oder feudalen Privilegien! – und, damit logisch verbunden, des gleichen Rechts jeder Person auf Privateigentum an allen von ihr durch ursprüngliche Aneignung, Produktion oder freiwilligen Tausch erworbenen bzw. hergestellten Gütern, sowie der Vertrags- und Handelsfreiheit.

Was nun den Erfolg angeht, so wird man sagen müssen: Ziel total verfehlt. Wir sind heute von der Erreichung dieser klassisch liberalen Ziele weiter entfernt als wir es vor 150 oder 100 Jahren waren. Darüber darf uns der seither eingetretene unermessliche technische Fortschritt nicht hinwegtäuschen. Statt sich liberalen Zielen zu nähern hat sich die westliche Welt, die den Liberalismus als eine intellektuelle Bewegung hervorgebracht hat, immer stärker dem entgegengesetzten, Weiterlesen

Der unvermeidbare Niedergang der liberalen Demokratie

(ANDREAS TÖGEL) Wenn der dem „Anarchokapitalismus“ nahestehende Ökonom Hans-Hermann Hoppe es unternimmt, eine „kurze Geschichte der Menschheit“ zu verfassen, darf es nicht verwundern, wenn gegen den Hauptstrom gebürstete Erkenntnisse und Schlussfolgerungen präsentiert werden. Zitat: „Ich fördere keine unbekannten Fakten zutage oder bestreite bestehende Erkenntnisse.“ Dies trifft nur auf die beiden ersten Kapitel des vorliegenden Werkes Weiterlesen

Sozialdemokratischer Sozialismus

“……Wenn Einkommen produziert wird, ist es automatisch verteilt; der Produzent ist der Eigentümer. Im Gegensatz dazu befürwortet der Sozialismus sozialdemokratischer Art die teilweise Enteignung der natürlichen Eigentümer durch die Umverteilung eines Teils des Einkommens von den Produzenten weg hin zu Personen, die, was immer ihre sonstigen Verdienste sein mögen, jedenfalls definitiv nicht das in Frage stehende Einkommen produziert haben und die definitiv keinen wie immer gearteten vertraglichen Anspruch darauf haben, und die zusätzlich das Recht haben, einseitig, d.h. ohne auf das Einverständnis des betroffenen Produzenten warten zu müssen, zu bestimmen, wie weit diese Enteignung gehen darf….” (H.-H. Hoppe, hier)