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Offene Grenzen oder Sozialstaat, aber nicht beides

“……Auf Dauer ist freie Migration nicht mit einem ausgebauten Sozialstaat vereinbar. Wanderungsfreiheit sollte nicht die freie Einwanderung in die Sozialsysteme bedeuten: Wer einen Job in einem anderen EU-Staat findet, sollte dort problemlos hinziehen können. Wer nicht selbst für sich sorgen kann, eben nicht…. ” (ifo-Präsident Clemens Fuest, hier^)

Das Märchen von der Unmöglichkeit, Grenzen zu schützen

Deutschlands Grenzen seien eher leicht zu schützen, argumentiert der Ökonom Hans-Werner Sinn in der “WirtschaftsWoche“, weil “Deutschland in Relation zu seiner Größe und Bevölkerung extrem kurze Grenzen hat. So entfallen auf einen Bundesbürger gerade einmal 7,4 cm an Grenzlinie. Demgegenüber entfallen auf einen Bürger in Dänemark 130 cm, in Schweden 56 cm, in Slowenien 67 cm und in Ungarn 22 cm. Wenn diese Länder ihre Grenzen schützen können, kann es Deutschland allemal.“ Macht Sinn!

“Niemand wird Deutschland retten und Schulden erlassen”

“…..Eine Schuldenpolitik wie in einigen anderen Staaten wäre für Deutschland sehr gefährlich, „denn niemand wird Deutschland retten, niemand wird uns die Schulden erlassen“, sagte der Ifo-Präsident Hns-Werner Sinn. Der Schuldenberg sei mit gut 70 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung viel zu hoch, „und dazu kommt das demografische Problem: Die Babyboomer wollen in 15 Jahren Rente haben von Kindern, die sie nicht haben“, sagte Sinn. „Es wäre verantwortungslos, sich in einer solchen Situation weiter verschulden zu wollen. Den wenigen Kindern werden sowieso zu viele Lasten überlassen.“ (hier)

Migration wirkt schon!

“…….Das ifo Institut plädiert dafür, den gerade erst eingeführten Mindestlohn zumindest teilweise wieder abzuschaffen, um die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Zugleich veröffentlichten die Konjunkturforscher eine neue, deutlich höhere Schätzung der Kosten, die auf den Staat im Zuge der Flüchtlingskrise zukommen…..” (hier)

“Griechenpleite trifft die Steuerzahler”

“….Mit scharfen Worten hat der Präsident des Münchener ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, die derzeitige Euro-Rettungspolitik kritisiert. „Griechenland ist pleite. Das Geld kommt nie zurück, das können wir abschreiben“, sagte Sinn dem Fernsehsender Phoenix.
Deutschland müsse sich auf einen Maximalverlust von 85 Milliarden Euro einstellen, betonte Sinn. „Wenn wir ein Rettungspaket nach dem anderen machen, kostet es immer mehr Geld.“ Derzeit werde Griechenland nur noch durch Geld der Europäischen Zentralbank am Leben gehalten, nachdem privates Kapital dort so gut wie nicht mehr vorhanden sei. „Es wird jetzt die Steuerzahler treffen“ zeigte sich Sinn sicher…” (hier)

Deutschland: Staat erzeugt Arbeitslosigkeit

“……Hans-Werner Sinn vom Ifo-Institut fürchtet nach der Einführung des Mindestlohns den Verlust von 900.000 Arbeitsplätzen. Dem Max-Planck-Institut zufolge wird der Mindestlohn bei der Jugendarbeitslosigkeit „voll durchschlagen“. Zusammen mit der geplanten Rente mit 63 warnen die Wirtschafts-Institute von dramatischen Folgen für den Arbeitsmarkt….” (hier)