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Was passiert, wenn Athen den IWF nicht bezahlt?

“……Der IWF ist bekanntermaßen ein bevorzugter Gläubiger, steht also immer in der ersten Reihe, wenn es um die Tilgung von Schulden geht. Insgesamt muß Griechneland an den IWF in den nächsten neun Jahren 20 Milliarden Euro zurücck zahlen. Ist nun eine Zahlung an den IWF überfällig, kann das Schuldner-Land beim IWF die Bündelung von Rückzahlungen beantragen – das hat es bereits in einigen Fällen gegeben. Sollte es dazu kommen…” (weiter hier)

Wie man einen Berg Schulden zum Verschwinden bringt

(C.O.) Den bis jetzt vermutlich originellsten Vorschlag zur Lösung der Schuldenkrise, die fast alle Staaten Europas plagt, verdanken wir der Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde. Europa, meinte sie jüngst, möge einfach die derzeit vertraglich festgeschriebene Höchstgrenze der Staatsverschuldung von 60 Prozent der Wirtschaftsleistung auf die derzeit im Schnitt der Eurozone zu beklagenden 95 Prozent anheben – und, Simsalabim, Weiterlesen

Ukraine kauft Gold für 1 Milliarde Dollar auf Pump

“A month ago, it was alleged, that Ukraine – under cover of night – loaded its gold reserves onto a plane and shipped them off (for safekeeping) in the US, as the potential price of ‘liberation’. So how ironic that, given the massive gas debts that Ukraine owes to Russia (and prepayments pending), and sizable bond maturities pending, the first thing that Ukraine’s National Bank governor will be buying with his freshly minted loan from the IMF is… buy a billion dollars of gold….” (hier)

Christine Lagarde als neue EU-Chefin?

“…..Im Kampf um die Nachfolge von José Manuel Barroso gerät IWF-Chefin Christine Lagarde in den Blickpunkt der Entscheidungsträger. Die gewöhnlich gut informierte Korrespondentin der Rheinischen Post berichtet aus Brüssel, dass Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bereits bei der Französin angefragt haben soll….” (hier)

Der expressionistische Rechtsstaat

(C.O.) Österreichs Regierung will per Verfassungsgesetz die obszön hohen Pensionen der Nationalbank und anderer staatsnaher Institutionen auf ein halbwegs erträgliches Maß reduzieren. Deutschlands Justiz hat einem alten Mann seinen Kunstschatz unter so starker Rechtsbeugung weggenommen, dass der “Spiegel” von “expressionistischem Rechtsstaat” schreibt. Und der Internationale Währungsfonds erörterte öffentlich, Weiterlesen

Vor dem großen Raubzug

(ANDREAS TÖGEL) Das Bekanntwerden der Überlegungen des Internationalen Währungsfonds, ob die Staatskassen eventuell mittels der Enteignung von Sparern und Immobilienbesitzern zu entlasten und auf den Stand von 2007 zurückzuführen wären, hat einigen Staub aufgewirbelt. Nachdem sich – völlig überraschend – selbst die gewöhnlich zuverlässig staatsfreundlichen Hauptstrommedien überwiegend kritisch zur Idee einer Teilenteignung jener Menschen äußerten, die den schwerwiegenden Fehler begingen, keine Schulden zu gemacht zu haben, folgten Erläuterungen, die so glaubwürdig klangen wie weiland Walter Ulbrichts Beteuerung „Niemand will eine Mauer bauen!“ Doch jetzt ist die Katze einmal aus dem Sack.

Das ist auch gut so, Weiterlesen

Was es mit der 10%-Sparbuch-Steuer wirklich auf sich hat

Die Frage, ob der “Internationale Währungsfonds” (IWF) eine Art 10%iger Zwangsabgabe auf alle (Spar-)Guthaben empfohlen hat oder nicht, hat in den vergangenen Tagen für einige Aufregung gesorgt. Deshalb hier der Originaltext des IWF, und die entscheidende Passage im Wortlaut:  ” The sharp deterioration of the public finances in many countries has revived interest in a “capital levy”— a one-off tax on private wealth—as an exceptional measure to restore debt sustainability. The appeal is that such a tax, if it is implemented before avoidance is possible and there is a belief that it will never be repeated, does not distort behavior (and may be seen by some as fair). There have been illustrious supporters, including Pigou, Ricardo, Schumpeter, and—until he changed his mind—Keynes. The conditions for success are strong, but also need to be weighed against the risks of the alternatives, which include repudiating public debt or inflating it away (these, in turn, are a particular form of wealth tax—on bondholders—that also falls on nonresidents)There is a surprisingly large amount of experience to draw on, as such levies were widely adopted in Europe after World War I and in Germany and Japan after World War II. Reviewed in Eichengreen (1990), this experience

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