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Merkel warnt jetzt in Japan

“…Seit ihrer Neujahrsansprache hat man nichts mehr von der Kanzlerin gehört. Regiert sie noch? Moderiert sie Arbeitskreise, eröffnet Messen? Nein, sie weilt in Japan. Dort warnte sie vor künstlicher Intelligenz. „Warnen“ ist nämlich so ein urdeutsches Ding, genauso wie „Hausaufgaben machen“ und „ethische Leitplanken“. / mehr

Was wir von den Japanern lernen könnten

“Japanese trains are awesome for a number of reasons, not the least of which is how amazingly punctual they are. But on Tuesday, a train on the Tokyo-area Metropolitan Intercity Railway Company’s Tsukuba Express line failed to stick to its timetable. The line connects Akihabara in Tokyo with Tsukuba in Ibaraki Prefecture, and on weekday mornings there’s supposed to be a northbound train that leaves Minami Nagareyama Station at 9:44 a.m. However, on November 14, the train instead left at 9:43:40, 20 seconds earlier than it’s supposed to. Before the day was done, the Tsukuba Express management issued an official apology, posted to the company’s website.” (hier)

Das Krebsgeschwür des Interventionismus

“Die größte Tragödie des Finanzkollapses in den Jahren 2008-2009 war nicht, dass es dazu gekommen ist. Der Zusammenbruch der Vermögenspreise war die notwendige Folge einer nahe Nullzinspolitik. Der verheerendste Aspekt des Finanzkollapses war, dass die Alchemie der Zentralplaner nichts von ihrer Glaubwürdigkeit verlor. Politiker auf der ganzen Welt machen immer noch vom keynesianischen und sozialistischen Interventionismus Gebrauch, um Probleme zu lösen, die von Keynesianern und Sozialisten verursacht wurden.

Die zwei Krankheiten Zentralbankwesen und fast unbegrenzte Staatsmacht haben die Weltmärkte (schon wieder) derart aus der Bahn geworfen, dass inzwischen ganze Volkswirtschaften mit dem Tod zu kämpfen haben. Das neuste Opfer der Interventionisten und Mikromanager ist Japan. Dieses einst produktive und innovative Land begann, mit der Zeit unter dem Krebsgeschwür des Interventionismus zusammenzubrechen….” (weiter hier)

Was wir von Japans Dauermisere lernen können

“……Die größte Tragödie des Finanzkollapses in den Jahren 2008-2009 war nicht, dass es dazu gekommen ist. Der Zusammenbruch der Vermögenspreise war die notwendige Folge einer nahe Nullzinspolitik. Der verheerendste Aspekt des Finanzkollapses war, dass die Alchemie der Zentralplaner nichts von ihrer Glaubwürdigkeit verlor. Politiker auf der ganzen Welt machen immer noch vom keynesianischen und sozialistischen Interventionismus Gebrauch, um Probleme zu lösen, die von Keynesianern und Sozialisten verursacht wurden……” (hier)

Wirft Japan schon bald Helikopter-Geld ab?

“……Die japanische Wirtschaft ist mit Vollgas auf dem Weg in den Abgrund: Ministerpräsident Shinzo Abe will mit immer neuen Konjunkturprogrammen, ein erneutes Abrutschen der Volkswirtschaft in die Rezession verhindern. Das hat aber einen sehr hohen Preis. Das Haushaltsdefizit beläuft sich ständig auf sechs bis acht Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. Entsprechend schießen die Staatsschulden im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt immer weiter nach oben. Zuletzt lagen die Schulden bei knapp 250 Prozent der Wirtschaftsleistung – das ist der mit weitem Abstand schlechteste Wert weltweit. Zum Vergleich: Der Wert für die USA liegt bereits bei horrenden 102 Prozent und für Deutschland bei hohen 72 Prozent. Finanziert wird die Staatsschuldensause in Japan durch die Notenbank. Durch das gigantische Gelddrucken der japanischen Notenbank ist die Bilanzsumme der Notenbank auf rund 80 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung gestiegen. Das ist der mit weitem Abstand schlechteste Wert. Zum Vergleich: der Wert für die US-Notenbank und die EZB liegen bei jeweils rund 25 Prozent…..” (weiter hier)

Die Japanisierung der Welt

“QE-Programme können kein Nachfrageproblem lösen, sie können der Wirtschaftspolitik nur Zeit für Strukturreformen gewinnen. Nicht mehr. Dass die, nicht nur in Österreich, diese gewonnene Zeit nicht nutzt, ist das eigentliche Problem. Was uns droht, ist die Japanisierung der Weltwirtschaft” (hier)

Was wir von Japan lernen können (aber nicht wollen)

“…..Die Japaner scheinen wie in einem gigantischen Forschungslabor alle Experimente der Wirtschafts- und (Papier)Geldpolitik durchzuspielen. Verwunderlich ist nur, dass diese später dann ohne Beweis des Erfolgs bei uns nachgemacht werden. Dabei sind alle Ergebnisse im Gegenteil sogar eine Bestätigung der Kernaussagen der österreichischen Schule der Nationalökonomie. Fiat-Money kann strukturelle Probleme langfristig nicht lösen. Das Drucken von Geld und das Manipulieren der Zinsen führt nicht zu mehr realem Wohlstand einer Volkswirtschaft, sondern nur zu immer größeren Blasen…” (hier)

“Danke, dass Sie Steuern zahlen”

Unübertroffen ist, wenn ich auf mein lokales Steueramt in Minato-ku gehe und mich als Erstes eine adrette Beamtin mit dem Satz begrüsst: «Wir danken Ihnen, dass Sie Steuern bezahlen.” – Der Tokio-Korrespondent der NZZ beschreibt, warum Japan das einzige Land der Welt ist, in dem er gerne Steuern zahlt. Lesenswert, hier.