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Die Japanisierung der Welt

“QE-Programme können kein Nachfrageproblem lösen, sie können der Wirtschaftspolitik nur Zeit für Strukturreformen gewinnen. Nicht mehr. Dass die, nicht nur in Österreich, diese gewonnene Zeit nicht nutzt, ist das eigentliche Problem. Was uns droht, ist die Japanisierung der Weltwirtschaft” (hier)

Was wir von Japan lernen können (aber nicht wollen)

“…..Die Japaner scheinen wie in einem gigantischen Forschungslabor alle Experimente der Wirtschafts- und (Papier)Geldpolitik durchzuspielen. Verwunderlich ist nur, dass diese später dann ohne Beweis des Erfolgs bei uns nachgemacht werden. Dabei sind alle Ergebnisse im Gegenteil sogar eine Bestätigung der Kernaussagen der österreichischen Schule der Nationalökonomie. Fiat-Money kann strukturelle Probleme langfristig nicht lösen. Das Drucken von Geld und das Manipulieren der Zinsen führt nicht zu mehr realem Wohlstand einer Volkswirtschaft, sondern nur zu immer größeren Blasen…” (hier)

“Danke, dass Sie Steuern zahlen”

Unübertroffen ist, wenn ich auf mein lokales Steueramt in Minato-ku gehe und mich als Erstes eine adrette Beamtin mit dem Satz begrüsst: «Wir danken Ihnen, dass Sie Steuern bezahlen.” – Der Tokio-Korrespondent der NZZ beschreibt, warum Japan das einzige Land der Welt ist, in dem er gerne Steuern zahlt. Lesenswert, hier.

Wir Japaner

“….Solange in vielen europäischen Ländern keine Reformen umgesetzt werden, wird eine Rückkehr zu hohen Wachstumsraten nur schwer möglich sein. Ganz entscheidend wäre eine Senkung von Steuern und Abgaben….” (hier)

Was hinter der Bargeld-Abschaffung steckt

“Für Miles Kimball, Professor an der Universität Michigan, ist es nicht richtig, dass die Bank of Japan wirklich schon alles versucht hat. Denn die Japaner könnten ihre Zinsen senken. Die sind zwar schon bei null, aber Kimball gehört zu den Wirtschaftswissenschaftlern, die elektronisches Geld statt Papiergeld befürworten – damit man darauf negative Zinsen erheben kann. Gibt es kein Bargeld mehr, kann man sich vor negativen Zinsen auf dem Konto – wie es einzelne Banken in Deutschland für Geschäftskunden schon eingeführt haben – nicht mehr in Papiergeld retten…..” (hier)

Die irre Logik der Inflations-Befürworter

“……Die in Ost und West medial verbreitete Hoffnung auf die segensreichen Kräfte der Inflation können einen schon ängstigen. Die Geldentwertung soll es also richten und den ausgemergelten Wirtschaftskörper stärken. Eine famose Idee. Wie wäre es mit schnellfaulenden Holzhäusern, Salami mit einem Maximalhaltbarkeitsdatum (ein halber Tag) oder mit dem guten alten nicht-vollverzinkten Automobil?…” (hier)