Schlagwörter: Journalismus

Wenn Journalisten “Intoleranz gegenüber Freidenkern” zeigen

“….Viele Journalisten sind getrieben davon, bei den Kollegen gut anzukommen. Sie verhalten sich damit zutiefst unjournalistisch: Sie wollen das Juste Milieu ihrer eigenen Branche bedienen, anstatt nonkonformistisch die andere Seite der Medaille zu beleuchten. Man will der eigenen Crowd gefallen, und das führt zu Herdenverhalten, Mainstream-Denken, Konformismus in der journalistischen Darstellung und immer mehr auch zu Intoleranz gegenüber Freidenkern….” (sehr lesenswert, hier)

Und das nennen sie Journalismus?

“Böse, böse Offshore Companies? Welche Regierung, die an ihre lieben Steuern denkt, ist nicht empört? Kurz, die Journalisten prangern an, was die Regierungen genauso stört. So werden Journalisten zu Hofschranzen, sie schreiben, was die Regierungen insgeheim schon immer von ihnen erwünscht haben. In einer Zeit, da so viele staatliche Weiterlesen

Die Geissel des Qualitätsjournalismus

“…..Dieselbe Äquidistanz, die irgendwo zwischen mentaler Feigheit und journalistischer Faulheit rangiert, kommt auch dieser Tage bei der Berichterstattung zu Israel zum Tragen. Da ist die Rede davon, dass „Metalldetektoren am Tempelberg der Grund für palästinensische Proteste“ seien. Selbst wenn man die Erklärung außen vor lässt, dass die Metalldetektoren eine Sicherheitsmaßnahme der israelischen Behörden Weiterlesen

“Bürgerjournalismus”: In der Vielfalt liegt die Einfalt

(C.O.) Wenn es um etwas Wichtiges geht, vertrauen wir üblicherweise Profis und meiden Amateure. Kein halbwegs vernünftiger Mensch würde sich deshalb seinen Blinddarm von jemandem herausoperieren lassen, der zwar nicht Medizin studiert hat, aber sich als Amateur sehr für Chirurgie interessiert. Und niemand würde sich vor dem Strafgericht von jemandem verteidigen lassen, der zwar kein Jurist ist, aber fast alle John-Grisham-Romane Weiterlesen

Die sieben Todsünden des Journalismus

“Wir haben uns unterwerfen lassen”, sagt Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart. Mit “wir” meint er die deutschen Journalisten. In einer Rede listete Steingart am Donnerstag sieben Versäumnisse des deutschen Journalismus auf. Seine Forderung: “Weinerlichkeit ist ein für Journalisten unzulässiger Aggregatszustand.” (Die Rede hier)

“Journalismus ist Teil der Krankheit, als deren Heilung er sich ausgibt”

“….zutreffend ist, dass der Journalismus, der sich derzeit selbst beschwört, Teil der Krankheit ist, als deren Heilung er sich ausgibt. Das hat in Deutschland und Österreich vor allem damit zu tun, dass sich die Journalisten als eine eingesetzte pädagogische Institution verstehen – verführt durch das von den Besatzungsmächten durchgesetzte Narrativ, die Medien als „vierte Gewalt“ seien von oben legitimiert (in diesem Fall von den Siegermächten, die sich den von den Nationalsozialisten Weiterlesen