Schlagwörter: Kapitalismus

Gott liebt den Profit

“…..Non-Profit-Organisationen bewirken nicht mehr, sondern entschieden weniger für das Gemeinwohl, als profitorientierte Unternehmen….” (Interessantes Interview mit Martin Rhonheimer, Priester und Professor an der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom und Gründungspräsident des Austrian Institute of Economics and Social Philosophy in Wien.) weiter hier

“Wer ist hier der Pöbel – die Kapitalisten oder die Kapitalistenkritiker?”

Ganz interessanter Essay in der NZZ über das gestörte Verhältnis der Philosophen zum Kapitalismus: “Reiche sind unmoralisch, denn sonst hätten sie es ja nicht zu Reichtum gebracht: Das ist ein Klischee, das Philosophen gerne pflegen, wenn sie über Reichtum und Armut sinnieren. Das hat damit zu tun, dass sie in der Marktwirtschaft nicht jene Position besetzen, die ihnen gemäss eigener Einschätzung eigentlich zusteht.” weiterlesen hier

Lassen Sie sich den Konsum nicht vermiesen!

In der Ideengeschichte über die Gesellschaft wurde stets darüber nachgedacht, ein System zu finden, das dem einfachen Menschen und nicht nur den Eliten, den Herrschern und den Mächtigen dient. Als die Marktwirtschaft und ihre kapitalistischen Strukturen entstanden, wurde diese Institution endlich entdeckt. Mit dem Aufstieg der Wirtschaftswissenschaft konnte nachvollzogen werden, wie es dazu kam. Es wurde ersichtlich, wie Milliarden ungeplanter wirtschaftlicher Entscheidungen sich zu einem wunderschönen globalen Produktions- und Vertriebssystem zusammenschließen konnten, das allen diente. Und wie reagieren Intellektuelle darauf? Indem sie anprangern, es gibt zu viel für zu viele. weiterlesen hier

Marx, ein Globalist

In seinem Kommunistischen Manifest von 1848 erklärte Marx, dass der Kapitalismus alle nationalen Unterschiede zerstöre und alle Länder der Welt in ein einziges Wirtschaftssystem integriere. Niedrige Produktpreise seien die Waffe, mit der der Kapitalismus den Nationalismus zerstöre. 1848 wusste der Durchschnittsbürger allerdings überhaupt nichts über Asien oder Afrika. Marx kannte sich weniger aus Weiterlesen

Wenn der “Spiegel” den Kapitalismus für tot erklärt

“Rechtzeitig zum Kampftag der Arbeiterbewegung verkündet ein Ökonom auf SpiegelOnline das Ende des Kapitalismus. Die zunehmende wirtschaftliche Schieflage ensteht aber nicht durch den Kapitalismus, sondern durch immer mehr Staats-Interventionen, die unter anderem das Währungssystem in die Krise befördern. Und die Antwort? Noch mehr Staat!/ mehr”

Kapitalismus statt Staats-Bananen

“Haiti sollte sofort damit aufhören, Land von Menschen zu konfiszieren, um die Leistung der Wirtschaft zu steigern. Im August 2013 trafen Männer mit Bulldozern in Tru-du-Nord, Haiti, ein, um Land zu konfiszieren – zur Verwirklichung der Wirtschaftswachstumsvision ihrer Regierung in diesem Teil des Landes, nämlich dem Anbau von Biobananen. Die Haitianer waren entsetzt und wussten nicht, wie ihnen geschah. Ihnen wurde nicht die Zeit gegeben, vorher noch ihre Felder abzuernten oder ihr Vieh in Sicherheit zu bringen. Familien wurden von ihrem Land vertrieben, und die örtliche Wirtschaft wurde komplett auf den Kopf gestellt – oder, genauer gesagt, auf zentral geplanten Biobananenanbau umgestellt….” (hier)