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China: Lernen von Kärnten

In den Provinzen Chinas lauert laut der Ratingagentur S&P eine riesige Schuldengefahr. Die außerhalb der Bilanzen angehäuften Verbindlichkeiten der Regierungen in den Regionen beliefen sich auf geschätzte 40 Billionen Yuan (rund fünf Billionen Euro), wie die Bonitätswächter in ihrem heute vorgelegten Bericht schreiben. Sie warnen vor „gigantischen Kreditrisiken“ durch den Schuldenberg. weiter hier

Der Souverän als Fall für die Fürsorge

(C.O.) Zu verstehen, wie Politik in Kärnten funktioniert, ist für Nicht-Kärntner manchmal so schwierig, wie eines dieser wunderbar melancholischen Heimatlieder der südlichsten Provinz der Republik im richtigen Tonfall zu mitzusingen. Geht einfach nicht. Warum sich zum Beispiel die Spitzen der Landespolitik i Weiterlesen

Steuergeld für abgezockte Wörthersee-Schickeria

“Finanzminister Schelling beispielsweise bastelt gerade an einem Gesetz, das es ermöglichen wird, die Anlegerschäden aus dem Betrugsfall AvW dem gemeinen Steuerzahler umzuhängen. Zur Erinnerung: Im AvW-Skandal ist eine Reihe von betuchteren Anlegern mithilfe von überzogenen Renditeversprechen über den Tisch gezogen worden. Ein Mitglied der Wörthersee-Schickeria hat sozusagen die anderen ausgeplündert. Da ist es doch vollkommen logisch, dass der Schaden samt der überhöhten Zinsen (!) von der Allgemeinheit übernommen wird, oder?…” (hier)

Warum diskiminiert die Polizei eigentlich Inländer?

“Der Führerschein ist kein gültiges Reisedokument“, mit diesen Worten wurden in den vergangenen Wochen immer wieder Kärntner an den Grenzübergängen zu Slolwenien und Italien abgefertigt – und mussten 25 Euro Strafe zahlen. …..Mehrere Betroffene meldeten sich bei der Kleinen Zeitung – wie ein Leser, der ein Eishockeyspiel in Laibach angeschaut hat und bei der Rückreise kontrolliert wurde. Dass der Fehler bei ihm lag, sah er ein. Auch die Grenzkontrollen begrüße er. Ihn ärgerte das Vorgehen des Polizeibeamten, der ihm eine höhere Strafe aufbrummen habe wollen. „Ich war verärgert und fragte, ob Flüchtlinge ebenfalls belangt werden….” (hier)

Kärnten, wo immer Fasching ist…..

“Knapp elf Milliarden € schuldet die Abbaugesellschaft Heta ihren Gläubigern. Weil diese mit Landesgarantien ausgestattet sind, sitzt Kärnten also auf diesen Verbindlichkeiten. Das Geld werden die Gläubiger aber nicht bekommen. Und was machen der Landeshauptmann und seine Genossen? Sie gönnen den Landesbediensteten eine Gehaltserhöhung. Lei, lei!” (hier)

Lasst Länder und Gemeinden pleite gehen!

“….Die Schweiz ist zwar kleinteiliger verwaltet als Österreich, aber auch um ein Drittel günstiger. Übernimmt sich eine Gemeinde finanziell, wird sie in die Pleite geschickt, so wie Leukerbad in den 1990er-Jahren. Steht ein Kanton vor der Insolvenz, gilt ein klares “No-Bail-out”: Weder der Bund noch eine andere Gebietskörperschaft dürfen zu Hilfe eilen. ” (hier)

Lasst Kärnten doch pleite gehen!

(C.O.) So, liebe Kärntner Freunde, jetzt müsst ihr für ein paar Minuten ganz tapfer sein und die Zähne zusammenbeißen, aber es geht leider nicht anders. Es ist nämlich so: ich vertrete den Standpunkt, dass euer schönes Bundesland ganz einfach pleite gehen soll, wenn in den nächsten Jahren Gläubiger eurer ehemaligen Landeshypo ihr Geld zurückbekommen wollen, für dessen Rückzahlung Weiterlesen

Bewahrt ausgerechnet Herr Tsipras Kärnten vor dem Bankrott?

(C.O.) Man soll ja niemanden auf blöde Gedanken bringen, aber nehmen wir einmal an: Bei den Wiener Wahlen tritt eine neue „Partei der Gerechtigkeit“ an, die mit dem Versprechen auf kostenloses Wohnen für alle, Gratisstrom und Öffis zum Nulltarif sowie einen Kasten Bier frei Haus pro Monat für jeden Wiener Haushalt prompt die Mehrheit der Stimmen gewinnt. Verwirklichte eine solche Partei Weiterlesen