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US-Aussenminister: “Klimaanlagen sind gefährlich wie der IS”

“Secretary of State John Kerry said in Vienna on Friday that air conditioners and refrigerators are as big of a threat to life as the threat of terrorism posed by groups like the Islamic State. The Washington Examiner reported that Kerry was in Vienna to amend the 1987 Montreal Protocol that would phase out hydrofluorocarbons, or HFCs, from basic household and commercial appliances like air conditioners, refrigerators, and inhalers….” (hier)

Bombenleger, bestens integriert

(Christian Ortner) Einen kleinen, aber aufschlussreichen Blick in das Weltbild der Obama-Administration gewährte uns jüngst eher unfreiwillig eine Sprecherin des US-Außenministeriums. Der Krieg gegen den “Islamischen Staat”, so erläuterte Marie Harf vom Washingtoner “State Departement” in einem TV-Interview, könne nicht ausschließlich militärisch gewonnen werden, sondern nur, indem dessen Wurzeln und Ursachen angegangen würden, “etwa ein Mangel an Jobs”.

Die Dame steht damit fest in der Tradition amerikanischer Außenpolitik, religiösen Terror nicht als religiösen Terror zu verstehen. Schon Bill Clinton hatte ja als Präsident in Bezug auf die Mordkampagne der Islamisten Weiterlesen

US-Aussenminister voll Lob für noch mehr Syrien-Tote

(ALEXANDER GRUBER) Während seines Moskau-Besuchs in der vergangenen Woche war US-Außenminister John Kerry voll des Lobs für die Syrien-Politik seines Gastgebers: Russland habe „einen erheblichen Beitrag zu dem Fortschritt geleistet, den wir machen konnten.“ Gewissermaßen als Gastgeschenk präsentierte Kerry einen bemerkenswerten Kurswechsel: „Die Vereinigten Staaten und ihre Partner streben keinen Regimewechsel an“, erklärte er – nachdem die Obama-Administration über vier Jahre lang unmissverständlich den Abgang des Assad-Regimes gefordert hatte. In Syrien tätige Hilfsorganisationen sind von den „Fortschritten“, Weiterlesen

Die Tränen des John Kerry

(C.O.) Der amerikanische Außenminister, John Kerry, so hat es ein Mitglied der US-Delegation berichtet, habe „Tränen der Rührung in den Augen“ gehabt, als er am Ende der Wiener Atomverhandlungen mit dem Iran eine kurze Ansprache im kleinen Kreis der Chefunterhändler gehalten und dabei auf seine eigenen Erfahrungen im Vietnam-Krieg angespielt hat. Grund zum Weinen gibt der nun rundum als epochaler Schritt in Richtung auf eine friedlichere Welt gepriesene Nukleardeal ja wirklich, Weiterlesen

Die Anmaßung der impotenten Politik

“….Die gegenwärtige Politik schafft es weder die Krankenkassenbeiträge langfristig zu stabilisieren, noch ein schlüssiges Rentenkonzept vorzulegen. Sie rudert angesichts der Lage in Griechenland hilflos mit den Armen, sie türmt Schulden auf Schulden . Sie agiert in der Ukraine ebenso hilflos wie im Umgang mit den Mörderbanden der IS und dem Zerfall der arabischen Welt. Es ist durchaus nachvollziehbar, dass es auf viele dieser Krisen, keine einfachen Antworten gibt, dass man sich gleichsam auf Sicht durchwursteln muss. Doch ausgerechnet eine Politik, die uns das Tag für Tag vorführt, gibt vor, die Welttemperatur des Planeten in 100 Jahren regulieren zu können. Geht’s eigentlich noch anmaßender?…” (hier)

Realismus statt romantischer Frühlingsgefühle

(C.O.) US-Aussenminister John Kerry am Wochenende in Ägypten zu Gast. Samstag bestätigt Kairo 183 Todesurteile gegen Moslem-Brüder, am Sonntag sagt die US-Regierung weitere Hilfsgelder für das ägyptische Regime zu. Kann sich übrigens noch jemand an den von Europas linken Intellektuellen so umjubelten “arabischen Frühling” erinnern?

Iran: Tote Juden sind gute Juden, aber….

(C.O.) Die Meldung machte binnen weniger Stunden Schlagzeilen rund um die Welt: In einem TV-Interview im Berliner Hotel “Adlon”, nur einen Steinwurf vom Holocaust-Mahnmal entfernt, verurteilte Irans Außenminister Mohammed Jawad Zarif voriges Wochenende scharf die industriell organisierte Ermordung der Juden durch das NS-Regime:”Es war eine grausame Tragödie des Umbringens, Weiterlesen

Zwischenlandungspolitik

(A. UNTERBERGER) Zwei Zwischenstopps am Flughafen Schwechat sind sehr aufschlussreich: Vor kurzem musste der bolivianische Präsident Evo Morales hier zu Boden. Heinz Fischer und Michael Spindelegger eilten zu ihm. Nun legte John Kerry, immerhin US-Außenminister, einen einstündigen Auftank-Stopp ein. Doch der spielte lieber von heimischen Politikern unbehelligt Fußball. Das sagt einiges über den internationalen Stellenwert Österreichs, Weiterlesen