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Was die Welt wirklich regiert

Wie verlässlich, wie realitätsrelevant sind die Theorien der Ökonomen?   Das ist eine wichtige Frage – nicht nur für Ökonomen, sondern auch für die Gesellschaft insgesamt. Schließlich entfalten ökonomische Theorien (man kann hier auch von ökonomischen Ideen sprechen) Breitenwirkung. Ganz in diesem Sinne schreibt zum Beispiel John Meynard Keynes (1883 – 1946): „[T]he ideas of economists and political philosophers, both when they are right and when they are wrong, are more powerful than is commonly understood. Indeed the world is ruled by little else.“[1] In den letzten Jahren sind die Theorien, die Ideen der (Mainstream-)Volkswirte verstärkt in die Kritik geraten, insbesondere im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. mehr hier

Was Hitler und Keynes verbindet

In den 1930er Jahren wurde Hitler weithin als ein weiterer zentraler Wirtschaftsplaner verstanden, der das angebliche Scheitern des freien Marktes und die Notwendigkeit einer auf das nationale Interesse ausgelegten wirtschaftlichen Entwicklung erkannte und der Entwicklung mit Hilfe von Schutzzöllen und einer Abschottungspolitik entgegentrat. Die Ökonomin Joan Robinson – so etwas wie der Inbegriff einer keynesianischen, sozialistischen Wirtschaftswissenschaftlerin – schrieb damals: „Hitler fand ein Heilmittel gegen die Arbeitslosigkeit, bevor Keynes damit fertig war, sie zu erklären.“ weiter hier

Die gefährliche Macht ökonomischer Theorien

Gerade weil ökonomische Theorien so weitreichende Wirkungen entfalten können, nicht selten das Leben von vielen Millionen Menschen betreffen, ist es eine wichtige Aufgabe der Wirtschaftswissenschaft, richtige von falschen ökonomischen Theorien zu scheiden. Auch heute sind nach wie vor falsche ökonomische Theorien im Umlauf, werden an Universitäten gelehrt und gelernt und beeinflussen die politischen Weichenstellungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Dazu drei Beispiele: hier

Wie man ein Land in 4 Jahren ruiniert

“Wenn Sie glauben, in einer schnelllebigen Welt zu leben, dann kennen Sie noch nicht das Leben von John Law (1671-1729) und dessen geldpolitische Abenteuer in Frankreich. Im nun folgenden Artikel lernen wir die Geschichte eines Mannes kennen, der in Schottland aufwuchs, in England ein gesuchter Mörder war, im Glücksspiel ein versierter Kenner, später sogar französischer Zentralbanker wurde und für kurze Zeit der mächtigste Mann Europas war.” (hier)

Warum der Keynesianismus überwunden werden muß

Japan ist ein gutes Beispiel für die verheerende Wirkung des Keynesianismus: Der Nikkei 225, der im Jahr 1990 einen Stand von 38.500 Punkten erreicht hatte, konnte niemals wieder auch nur die Hälfte dieser Marke erreichen. Vor einem viertel Jahrhundert lag der japanische Index für Industrieprodukte bei 96,8. Nach 25 Jahren aggressiver, keynesianischer Wirtschaftspolitik, die Japan die weltweit höchste Staatsverschuldung gemessen am BIP einbrachte, steht der Index für Industrieprodukte immer noch bei 96,8. Die Vereinigten Staaten erfuhren währenddessen 16 Jahre eines fiskalischen Stimulus oder absurd niedriger Zinsraten, alles mit der vollen Unterstützung der Keynesianer. Das Ergebnis? Zwei Millionen weniger Vollzeitarbeitsplätze als zum Zeitpunkt, als Bill Clinton das Weiße Haus verließ.Niemals scheint die Höhe der Stimulation ausreichend zu sein. Und wenn die Stimulation versagt, fällt dem kurzsichtigen, keynesianischen Establishment nichts Besseres ein, als den Wetteinsatz zu verdoppeln, niemals aber die Strategie selbst zu hinterfragen. (weiter hier)

Mises v. Keynes (Teil I)

“……..Dieser Beitrag möchte einige grundlegenden Wahrheiten über die Funktionsweise einer Wirtschaft zurechtrücken und die Rollen erklären, die Beschäftigung, Geld und Zins dabei einnehmen. Diese Wahrheiten entstammen weder der Österreichischen Schule (der Nationalökonomie), noch sind sie ein integraler Bestandteil bloß dieser Denkrichtung….” (etwas länger, hier)

Ein Triumph der Planwirtschaftler

Der Rücktritt des IHS-Chefs Christian Keuschnigg lässt die letzte liberal-marktwirtschaftliche Stimme in Österreich verstummen. In einem Land, wo die „sozialpartnerschaftliche“ Planwirtschaft nach der vollen Macht greift, werden künftig wohl nur noch die von der Arbeiterkammer finanzierten Wirtschafts-„Forscher“ zu hören sein. Auch im Kuratorium des IHS haben sich die Exponenten einer staatsgelenkten „Forschung“ durchgesetzt. Und die – von niemandem benötigten – Soziologen und Politologen haben gleichzeitig erreicht, Weiterlesen