Schlagwörter: Keynes

Ein Triumph der Planwirtschaftler

Der Rücktritt des IHS-Chefs Christian Keuschnigg lässt die letzte liberal-marktwirtschaftliche Stimme in Österreich verstummen. In einem Land, wo die „sozialpartnerschaftliche“ Planwirtschaft nach der vollen Macht greift, werden künftig wohl nur noch die von der Arbeiterkammer finanzierten Wirtschafts-„Forscher“ zu hören sein. Auch im Kuratorium des IHS haben sich die Exponenten einer staatsgelenkten „Forschung“ durchgesetzt. Und die – von niemandem benötigten – Soziologen und Politologen haben gleichzeitig erreicht, Weiterlesen

Eine Million Euro für jedermann!

(C.O.)  Europas Wirtschaft lahmt bekanntlich gerade sehr, und eine wesentliche Ursache dafür ist die chronische Unlust von Konsumenten wie Unternehmern, Geld auszugeben.Einen bemerkenswerten Vorschlag, wie dies zu ändern sei, machte jüngst ein “profil”-Kolumnist: Die EZB möge einfach noch ganz, ganz viel Geld drucken und jedem Europäer in der Folge ein paar tausend Euro zukommen lassen. Damit würde Weiterlesen

Lord Keynes klettert aus der Gruft und wittert Morgenluft

(C.O.) Sollen die Staaten Europas trotz der nun schon wieder drohenden Rezession weiter versuchen, ihre lebensgefährlich hohen Schulden halbwegs in den Griff zu kriegen, wie das vor allem die deutsche Bundeskanzlerin im Stil einer ökonomischen Spaßbremse seit Jahr und Tag einmahnt? Oder sollen die Europäer eher die Rezepte des 1946 verblichenen Ökonomen John Maynard Keynes anwenden, der Staaten in Zeiten von Wirtschaftskrisen angeraten hat, sich zu verschulden und damit im Weg öffentlicher Investitionen „die Wirtschaft anzukurbeln“, wie das von den Vertretern dieser Schule Weiterlesen

Japan zeigt, wie Europa scheitern wird

“……..We have frequently discussed the nonsensical attempt by Japanese prime minister Shinzo Abe and BoJ governor Haruhiko Kuroda to print and spend Japan back to prosperity in these pages. By now it is well known that devaluing the yen has not achieved the desired effect, but rather the opposite. Not only have exports not really received the expected boost, but Japan’s trade and current account surplus have decreased markedly, even posting negative numbers for the first time in decades. Of course, currency debasement never works: it cannot work…..” (warum das so ist, hier)

Herr Keynes als Religionsstifter

(WERNER BECHER) Der keynesianischen Wirtschaftslehre anhängende Ökonomen lieben einfache Zusammenhänge und Formeln. Wenn sich diese in der Realität kaum oder gar nicht bestätigen lassen, irritiert sie das selten. Die Sozialwissenschaften seien eben nicht wie die Naturwissenschaften, wo sich unmittelbar alles wiederholbar beweisen lasse, reden sie sich gerne aus. Aus Sicht der Keynesianer ist Ökonomie demnach offenbar mehr eine Religion, an die man einfach bedingungslos Weiterlesen

Warum nicht den Hemdenpreis amtlich verordnen?

(ANDREAS TÖGEL)  Unter dem Stichwort Zentralbank belehrt uns das Internetlexikon Wikipedia: In vielen Staaten wurden die Zentralbanken auf das Hauptziel festgelegt, die (…) Geldwertstabilität zu wahren.“ Der mit zwar unerschütterlichem, faktisch aber nicht zu rechtfertigendem Vertrauen in staatliche Institutionen geschlagene Otto Normalverbraucher glaubt daher, daß es tatsächlich das Bestreben Weiterlesen

“Hören Sie auf, auf Keynes loszugehen!”

Aus meinem Posteingang: Sehr geehrter Herr Ortner, Ich nehme Bezug auf Ihren Artikel in der “Presse”: “Wie gefährlich ist es, wenn das Leben nicht dauernd teurer wird?”, der wiedermal auf erschreckende Art verdeutlicht wie wenig Sie von den Funktionsmechanismen einer Kreditwirtschaft verstehen. In der Welt, in der wir leben, sind die Rollen zwischen Gläubiger und Schuldner eindeutig verteilt: Unternehmen und Staat halten die Minus-Zahlen – einmal als Fremdkapital, Weiterlesen

Amis sparen wieder : Der Keynesianische Albtraum

“Janet, we have a problem,” is the resoundingly loud message from the latest Gallup poll of Americans preference (and relative enjoyment) of “saving” vs. “spending”. It seems, despite all the hoop-la and exuberance about an ‘economic recovery’ that is pent-up due to weather but about to break out to escape velocity, the majority of Americans continue to enjoy saving money more than spending it, by 62% to 34%. The 2014 saving-spending gap Weiterlesen