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Martin Rhonheimer, der einsame Rufer in der kirchlichen Wüste

(ANDREAS TÖGEL) Die katholische Kirche hat – vorsichtig ausgedrückt – ein gespanntes Verhältnis zum Kapitalismus. Mehrere päpstliche Enzykliken widmen sich seit dem Jahr 1891 (“Rerum Novarum”, Leo XIII.) der “sozialen Frage” und fordern Unternehmer und Manager auf, mehr Augenmerk aufs Gemeinwohl zu richten. Dass Unternehmer nur dem Profit hinterherjagen und darüber die Interessen der Gesellschaft als Ganzes übersehen, wird von der Kirche – speziell von den zuletzt extrem weit nach links gedrifteten katholischen Sozialakademien und der Caritas – scharf kritisiert (von der evangelischen Kirche ganz zu schwiegen, die sich mittlerweile völlig unverhüllt als Vorfeldorganisation der Sozialisten positioniert).  mehr hier

Gott liebt den Profit

“…..Non-Profit-Organisationen bewirken nicht mehr, sondern entschieden weniger für das Gemeinwohl, als profitorientierte Unternehmen….” (Interessantes Interview mit Martin Rhonheimer, Priester und Professor an der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom und Gründungspräsident des Austrian Institute of Economics and Social Philosophy in Wien.) weiter hier

Die LINKE und die Kirche – der Beginn einer Liebesaffäre

Der Papst und Gregor Gysi sind genau das, was Europa jetzt braucht. Ein alter Mann, der isoliert in einem Marmorpalast lebt und ganz toll aus der Bibel vorliest und der Chef der offiziellen Nachfolgepartei der SED, die schon immer für geniale Wirtschaftsstrukturen und Nächstenliebe bekannt war. Das ideale Team, um die Revolution der westlichen Wirtschaft einzuleiten / mehr

Skateboard statt Hochaltar…

St. Liborius was established as a German national parish in 1856, and construction of the church was completed in 1889. This large Gothic Revival building, marked by its pointed arches and thin, vein-like pillars, went through several transformations to reach its current form. Over the years, St. Liborius gained a clergy house and a convent, and merged with nearby parishes due to a dwindling number of Catholics in the neighborhood. Before its official closing in 1992, St. Liborius was declared a City Landmark in 1975 and recognized as a National Historic Place four years later. Today, it exists as a shell of a church, where the stained glass windows shine vibrant light on skate ramps instead of pews. Its new name is Sk8 Liborius. weiter hier

Die Kirche, die Hölle und die “Politik der Angstmache”

” (C.O.) …..Selbst Christoph Kardinal Schönborn sah sich genötigt, öffentlich Entwarnung zu geben: “Europa mit mehr als 500 Millionen Menschen macht so einen Wirbel wegen zwei Millionen Flüchtlingen.” Der öffentliche Diskurs, so der Kirchenmann, sei von “Angstmache” und “Populismus” getrieben. Nun ist es schon irgendwie heiter, dass ausgerechnet der hiesige Chef jener Kirche nun vor den Gefahren der “Angstmache” warnt, die wie kaum eine andere Institution zwei Jahrtausende lang “Angst” als perfektes Herrschaftsinstrument verwandt hat und die zum Beispiel bis in unsere Tage Schwulen die Hölle als spirituelle Endlagerstätte androht; aber geschenkt. Kernkompetenz eines Kardinals ist eben per Definitionem eher das Jenseitige denn das Diesseitige.” (weiterlesen hier)

Die Rückkehr der politisierenden Kirche

“Die aktuellen Entwicklungen sind für die Kirche immer öfter Anlass, sich politisch deutlich zu Wort zu melden. Am Sonntag las der Grazer Bischof Wilhelm Krautwaschl wegen der Migrationspolitik der österreichischen und europäischen Politik die Leviten. Bereits am Freitag hatte Papst Franziskus den heuchlerischen Anti-Migrationskurs kritisiert. Aber auch zu anderen politischen Themen ließ die Kirche zuletzt immer öfter verstärkt von sich hören….” (hier)

Wenn die Kirche die Linken links überholt

……Allerdings scheint nach den evangelischen Kirchen, die seit geraumer Zeit den Eindruck vermitteln, zu Vorfeldorganisationen roter und grüner Gruppierungen verkommen zu sein, auch der katholische Klerus – insbesondere seit der Inthronisation Papst Franziskus´ – alles daran zu setzten, die Sozialisten links zu überholen. Je weniger die Kirchen sich zu spirituellen Fragen in der Öffentlichkeit äußern, desto häufiger meinen sie, zu tagespolitischen Fragen Stellung nehmen zu müssen. Dabei handelt es sich um keinen Zufall: Papst Franziskus stammt ja aus Lateinamerika, wo die „Befreiungstheologie“ erfunden wurde, die exakt jene „soziale Gerechtigkeit“ auf ihre Fahnen schreibt, deren Verwirklichung auch die Sozialisten in allen Parteien umtreibt. (weiter hier)