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Huch, die Falschen stellen die richtigen Fragen!

“…..Auch in den Medien gilt an vielen Stellen der Grundsatz: Schlimm wird eine Tat erst dann, wenn die Falschen die richtigen Fragen stellen. Die Ermordung der Freiburger Studentin muss darum relativiert und eingeebnet werden. An der perversen Tat interessiert weniger deren Aufklärung als die Auswirkung auf das gute Lebensgefühl. So wird das Opfer statt des Täters zum Störfall. Es ist dann eben der „Fall Maria L.“, der für „Risse im Idyll“ sorgt oder einen „Schatten über Freiburg“ wirft. Das Kapitalverbrechen wird als Anschlag auf die linke Moralhoheit betrachtet. Mehr Egozentrik, mehr Schuldumkehr, mehr Instrumentalisierung geht kaum….” (weiter hier)

Thank You, Mr. President!

“……Die „Tyrannei der vorherrschenden Meinungen und Gefühle“ (John Stuart Mill) organisiert sich in homogenen Milieus selbsttätig. Wir treten nun in die letzte Phase eines solchen Kathederjournalismus ein, es wird zu finalen Überbietungswettbewerben und Ausgrenzungsstrategien kommen. Im Abgang will das deklassierte Feld die verlorene Macht herbeizwingen. So wird es seinen Untergang beschleunigen. Der „Verlust an Amtsmacht, Meinungsmacht, Glaubensmacht“, wie es der Soziologe und Schriftsteller Wolfgang Sofsky beschrieben hat, ist unumkehrbar. Er trifft die Deuter wie die Verwalter der Macht gleichermaßen…..” (hier)

Die Union sagt adieu…

“Imperien gehen aus Gründen zugrunde. Noch keines überdauerte die Zeit. Sie alle, „die so stark im Bestehen sich wähnen“, eilen ihrem Ende zu – wie es im „Rheingold“ heißt. Insofern braucht es wenig Phantasie, sich ein Europa vorzustellen ohne Europäische Union….” (hier)