Schlagwörter: Kuba

Wie der Sozialismus den Kubanern ihr Leben stiehlt

Kuba hat eine sehr traurige Geschichte. Vor sechs Jahrzehnten folgte einer „gewöhnlichen“ Diktatur eine kommunistische Diktatur. Die Folgen waren vorhersehbar schrecklich. Unterdrückung, Verfolgung, Rationierung, Spionage, Entbehrung und Leiden sind zur täglichen Realität geworden. Eine Zeit lang wurde Kuba von der Sowjetunion subventioniert, aber dieses kommunistische System brach schließlich zusammen. In jüngerer Zeit gab es Unterstützung aus Venezuela, bis auch dort das sozialistische System zusammenbrach. mehr hier

Wie Sozialismus funktioniert

Während gegenwärtig meist über Venezuela und den dortigen notorischen Mangel an Grundgütern wie Toilettenpapier, Mehl und Milch gesprochen wird, führt Kuba ein Rationierungsprogramm durch, um den Mangel an Grundnahrungsmitteln zu bekämpfen. Einem CBC-Bericht zufolge soll das Programm grundlegende Dinge wie Huhn, Eier, Reis, Bohnen und Seife abdecken. mehr hier

Kuba – Bilanz einer sozialistischen Revolution

Am 1. Januar jährte sich die Machtübernahme in Kuba durch Fidel Castro zum 60. Mal. Wie sollte man diese lange Zeit beurteilen, insbesondere aus der Perspektive des Durchschnittskubaners? Die Tatsache, dass Kuba zur Zeit von Castros Revolution eines der reichsten Länder Lateinamerikas war, und heute eines der ärmsten ist, sollte als Antwort im Grunde genügen. Allerdings sind Kubaner um einiges gesünder, als man erwarten würde: Die Lebenserwartung ist recht hoch, und die Säuglingssterblichkeit recht niedrig für ein so armes Land. Die Alphabetisierungsrate ist ebenfalls relativ hoch im Vergleich zum Rest Lateinamerikas.  weiter hier

Wenn der Staat Stundenhotels betreibt

“Die Regierung in Kuba will ein Netzwerk staatlich betriebener Stundenhotels in der Hauptstadt Havanna wiederbeleben. Diese Einrichtungen, in denen Paare stundenweise Zimmer mieten können, sollen laut der kommunistischsen Regierung „mehr Optionen für die Liebe eröffnen“, wie die offizielle Wochenzeitschrift der Gewerkschaft „Trabajadores“ am Montag schrieb….” (hier)

Kuba, kühl besehen

(PAUL FISCHER) Kuba verfügt in Varadero über den weißesten Strand unseres Planeten, seine Zigarren sind weltberühmt, seine Zuckerrohrfelder Legende. Musik und Tanz aus Kuba beleben unser Dasein. Das karibische Land trauert Ende November 2016 über den Tod ihres 90-jährigen „Maximo Líder“, während das 1959 geflüchtete Bürgertum in Miami auf den Straßen tanzt – immerhin eine satte Million Menschen, obwohl westliche Medien oft nur von „ein paar tausend“ Flüchtlingen damals sprechen.

Fidel Castro ragte aus dem 20. Jahrhundert tief hinein ins 21. Er war eine große charismatische Persönlichkeit – so wie Wladimir Iljitsch Uljanow (Lenin), Adolf Hitler, Josip Dschugaschwili (Stalin), Mao Tse Tung, Kim Il-sung, Ho Tschi Minh, Josip Broz (Tito), Saddam Hussein, Muammar Gaddafi, Pol Pot, Ajatol-lah Ruholla Khomeini, Osama bin Laden, Milosevic, Karadjic und Mladic. Alles Männer mit falschen Visionen und dem unbändigen Drang, ihre Mitmenschen bis unter die Haut zu beherrschen.

Kuba ist heute trotz stringenter Wirtschaftssanktionen der USA wieder Ziel für den Massentourismus und macht der Dominikanischen Republik zunehmend Konkurrenz. Die Gäste sind freilich noch vorwiegend Europäer, denen es egal ist, dass Fidel Castro 1959/60 das gesamte, beträchtliche, Eigentum von Ame-rikanern auf Kuba entschädigungslos enteignete. Aber langsam beginnt man in Nordamerika zu verzeihen und wenn dann wieder Touristenschwärme von dort einfliegen, wird die Romantik der Revolution versiegen. Man wird General Fulgencio Batista wieder schätzen, unter dem Kuba in den Fünfziger Jahren nach Argentinien zum wohlhabendsten Land Lateinamerikas geworden war. Und vielleicht entdeckt man wieder, dass Batista, so wie Castro, als Sozialre-former begonnen hatte, bevor er zum Diktator mutierte.

Drei Päpste besuchten die von Kolumbus 1492 entdeckte Insel und baten die Gottesmutter Maria als die „Barmherzige Jungfrau von el Cobre“ um Schutz der Kubaner vor dem Teufel. Karol Wojtyla aus Polen alias „Johannes Paul II.“ tat dies im Jahr 1998 während einer Messe in Havanna mit 1 Million Menschen, nachdem Castro im November 1996 den Vatikan besucht hatte; Josef Ratzinger aus Bayern tat dies als Papst „Benedikt XVI.“ im März 2012, und zuletzt feierte Mario Bergoglio aus Buenos Aires alias Papst „Franziskus“ im September 2015 mehrere Messen mit den Kubanern. Er traf hier in Havanna im März 2016 auf dem Weg zur Heiligen Mutter Gottes von Guadelupe ( Coatlaxopeuh ) in Ciudad de Mexico übrigens auch Patriarch Kirill Weiterlesen

Das Kuba-Syndrom – Wohlstand lässt sich nicht herbeizaubern

“……Nach jahrelangem Festhalten am revolutionären Marxismus bewegt sich Kuba – aus Not und Pragmatismus – in Richtung eines eher traditionellen autoritären Staates. Aber selbst nach dem Tod von Raúl und Fidel Castro ist es eher unwahrscheinlich, dass sich der kubanische Staat plötzlich in ein relativ freies, marktwirtschaftliches politisches System wandelt. So wie es in China der Fall war, wird die kubanische Elite Wege finden, an ihren Positionen festzuhalten, die politische Kontrolle beizubehalten und dabei einen wesentlichen Teil des von den Arbeitern produzierten Wohlstands für sich in Anspruch zu nehmen. Kuba wird die wirtschaftliche Kontrolle wahrscheinlich lockern, weil man erkannt hat, dass „eher freie“ Volkswirtschaften produktiver als „weniger freie“ sind. Aber denken Sie nicht, dass Kuba in absehbarer Zeit zu einem Land Weiterlesen

Die Kuba-Sensation und was dahinter steckt

(A. UNTERBERGER) Das ist historisch: Kuba kehrt nun in immer schnellerem Tempo in den Kreis der zivilisierten Nationen zurück. Damit ist bald Nordkorea der letzte Überrest des stalinistischen Kommunismus – und selbst dort gibt es leichte Signale der Lockerung –, würden nicht Länder wie Venezuela sich diesem Modell Weiterlesen

Herr Fischer und die linken Diktatoren

(ANDREAS UNTERBERGER) Der Bundespräsident hat den von fast allen anständigen Staaten geschnittenen ukrainischen Staatschef Viktor Janukowitsch ganz offiziell in Wien empfangen. Nur Stunden davor hat die Janukowitsch nahe stehende ukrainische Parlamentsmehrheit brutal die international schon ausgehandelte Freilassung der Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko abgelehnt; diese ist die prominenteste politische Gefangene Weiterlesen