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Ansichten der neuen “Kurier”-Chefin

(von ANDREAS TÖGEL)  Seit fast 40 Jahren ist Martina Salomon, Doktor der Philosophie, bereits im Zeitungswesen tätig. Ihre lange Karriere führte sie u. a. vom ORF über die „Oberösterreichischen Nachrichten“, zum „Standard“ und zur „Presse“. Vor einigen Monaten trat sie die Nachfolge von Helmut Brandstetter auf dem Sessel des Chefredakteurs des Wiener „Kurier“ an. Sie ist damit die derzeit einzige Frau an der Spitze einer überregional erscheinenden Tageszeitung Weiterlesen

“Slimfit in die Donau springen, Herr Bundeskanzler”

“…..Silberstein empfahl auch, den Kanzler “auf die Ebene der kleinen Leute runterzuholen”, weil Kern in den Slimfit-Anzügen hauptsächlich obere Mittelständler ansprach. Ein Ausfluss dieser Empfehlung war das Pizzaboten-Video. Eine andere Idee lief unter dem Codenamen “Slimfit in die Donau”. Das Videodrehbuch sah vor: Der Kanzler spaziert an einem Donaubad vorbei. Dort springen Buben ins Wasser. Sagt der eine Bub: “Ich habe einen Köpfler gemacht.” Sagt der zweite: “Ich bin eine Bombe gesprungen.” Sagt der dritte zum Kanzler: “Und was machst du?” Sagt der Kanzler: “Ich mache einen Slimfit” – und springt im Anzug in die Donau….” (Kurier, hier)

SPÖ: Die Rache des Werner Faymann

“Für die SPÖ steht in den nächsten Wochen also viel mehr auf dem Spiel als nur der Kanzlerposten. Der Lagerkampf innerhalb der Partei zwischen Kern-Unterstützern und Faymann-Vertrauten, die verschiedenen Denkschulen, ob die SPÖ mitregieren oder in Opposition gehen soll, der Kampf um Wien und damit um die künftige Macht in der SPÖ – all das schlägt auch negativ auf den Wahlkampf durch. Manche SPÖ-Funktionäre beschäftigen sich gedanklich bereits mehr mit dem 16. als mit dem 15 Oktober….” (hier)

“ORF-Chefs als Untertanen”

“…..Seit dem ÖVP-Kanzler Josef Klaus (1964–1970) hat noch jeder Regierungschef versucht, sich den ORF untertan zu machen. Und außer Gerd Bacher spielten fast alle ORF-Chefs gerne die Untertanen. Auch einige der sogenannten Aufsichtsorgane waren immer bereit, gegen persönliche Vorteile – von eigenen Sendungen bis zu vermehrten TV-Auftritten – ihre Stimme zu verkaufen. Solange alle ungeniert mitspielen, wird die Korruption rund um den ORF nicht aufhören…..” (hier)