Schlagwort-Archive: Kurz

Kurz muss weg, obwohl Kurz weg ist

Von | 18. Dezember 2021

(C.O.) Nachtreten gehört zum unguten politischen Brauchtum des Landes – Sebastian Kurz der Scharlatanerie zu zeihen ist trotzdem etwas ahistorisch. Unter dem Titel „Abschied von Sebastian Kurz“ verfasste dieser Tage Kollege Hans Rauscher eine Art Nachruf auf den politisch (vorerst) von uns gegangenen 35-jährigen Doppel-Altkanzler, dessen entscheidende Passage lautete: „Jetzt … > weiter lesen

Am Weg in den Überwachungs-Staat

Von | 21. Oktober 2021

(A. UNTERBERGER) Es ist eine besonders dumme und für die Zukunft Österreichs giftige Diskussion, die da plötzlich ausgebrochen ist. Von mehreren Seiten wird verlangt, dass alle “Chats” von Politikern, also alle, selbst die persönlichsten SMS-, Mail-, WhatsApp- und andere Nachrichten ewig zugänglich bleiben müssen. Sollte diese – wieder einmal am … > weiter lesen

Eine andere Inseratenaffaire

Von | 19. Oktober 2021

(CHRISTIAN ORTNER) Die kleine Episode liegt jetzt zwar wirklich schon sehr, sehr weit zurück, erscheint mir in diesen Tagen aber von einer gewissen zeitlosen Schönheit, oder eher doch Unschönheit. Es war in den Monaten vor der Volksabstimmung über den österreichischen Beitritt zur EU, als mich, damals Chefredakteur eines munteren Wirtschaftsmagazins, … > weiter lesen

ÖVP-Krise: Ein kühler Blick aus der Schweiz

Von | 10. Oktober 2021

“Wären Österreichs Politik und Presse ein Paar, so müssten sie dringend zum Therapeuten. Denn sie verbindet eine ungesunde Beziehung, geprägt von gegenseitiger Abhängigkeit und Abneigung. Bereits der ehemalige Vizekanzler Heinz-Christian Strache stolperte über seine medialen Machtphantasien für den Boulevard, Journalisten bezeichnete er als «die grössten Huren auf dem Planeten». Nun … > weiter lesen

ÖVP-Krise: Was ist heute bürgerlich?

Von | 9. Oktober 2021

(CHRISTIAN ORTNER/ “WZ”) Zu beschreiben, was “linke” Politik im Jahr 2021 bedeutet, ist nicht besonders schwer: staatliches Schuldenmachen, Gelddrucken durch die Notenbanken, wesentlich stärkere Besteuerung von “Reichen”, noch mehr Ausbau des Sozialstaates, Bevormundung der Bürger durch einen fürsorglichen Nanny-Staat, Entlastung nur, wenn es um Entlastung von der Selbstverantwortung geht.

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Angsteffekt statt Kurz-Effekt

Von | 30. September 2021

(A. UNTERBERGER) Die Wahlergebnisse in Deutschland und Teilen Österreichs geben sehr viel zu denken. Sie haben bei aller Uneinheitlichkeit in Summe eine Linksverschiebung gebracht. Das muss etliche Sorgen auslösen. In diese und viele andere Sorgen mischen sich aber auch Aspekte, die eindeutig positiv zu bewerten sind. Eine Analyse der Wahlen … > weiter lesen

Der stille Putsch

Von | 30. Mai 2021

(ANDREAS UNTERBERGER) Das Vorgehen der Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen Sebastian Kurz erfolgt, ohne dass diese Behörde für das Delikt einer angeblich falschen Aussage überhaupt zuständig wäre. Darin sehen Juristen ein weiteres starkes Indiz für den massiven Verdacht, dass in Österreich erstmals seit 1950 ein Putsch im Gange sei. Dieser Vorwurf ist ja … > weiter lesen

“Corona war die Windstille, künftig werden die Gewitter heftiger”

Von | 8. April 2021

(ANDREAS UNTERBERGER) Ein Jahr Corona-Krise hat die Österreicher zermürbt. Dieses Jahr war für sie ein schier unendlicher Wechsel von Totalsperren der Geschäfte, Schulen, Theater, Gasthäuser und Hotels, von Halb-Lockdowns und zeitweisen Teilöffnungen; von Signalen der Hoffnung wegen eines Rückganges der Infektionszahlen und der ersten Impfungen; und von Enttäuschungen über wieder … > weiter lesen

Bauernopfer, Lebensgefährder oder Fußabstreifer

Von | 19. März 2021

(ANDREAS UNTERBERGER) Der Abzug des bisherigen Corona-Impfstoff-“Einkäufers” Clemens Martin Auer von diesem Aufgabenbereich ist eine typisch österreichische Scheinlösung. Es wird so getan, als geschähe etwas, aber in Wahrheit geschieht nichts. Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten: Entweder hat der Gesundheitsministeriums-Beamte seinen Minister informiert, dass Österreich im zweiten Durchgang der Impfstoffvergabe … > weiter lesen

Helfen Umfragen gegen Corona?

Von | 14. März 2021
(Christian Ortner) Die Stimmung der Bevölkerung ist kein gutes Kriterium dafür, welche Lockerungen sinnvoll sind.. Es war eine bemerkenswerte Begründung des Kanzlers jüngst in der deutschen “Bild”-Zeitung für geplante kleine Lockerungen der Corona-Maßnahmen trotz steigender Infektionszahlen. “Ein Lockdown, wo keiner mitmacht, hat wenig Sinn”, formulierte er kurz und bündig.
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