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In der Tropenidylle des Hungers und des „ewigen Führers“

In der schütter besetzten Embraer-Maschine der Kenya Airways stochert eine bunte Reisegesellschaft in ihren silbernen Aluwarmhalteboxen mit Tortellini: Geschäftsleute, vereinzelte Exemplare der burundischen Jeunesse dorée in T-Shirts und Jeans, eine davon in unfassbar hohen Stöckelschuhen, dazwischen Bürokraten, eine deutsche Weltbank-Mitarbeiterin, ein paar Individualtouristen und eine Delegation der Caritas, angeführt von Präsident Michael Landau. Er hat österreichische Journalisten im Schlepptau, denen er in sechs Tagen Projekte in Burundi und Ruanda zeigen will. Reportage, hier

Tribut zahlen, damit Aggressoren friedlich bleiben?

(ANDREAS UNTERBERGER)Länder, die einst einen bedrohlichen Nachbarn hatten, versuchten bisweilen, diesen durch Tribut-Zahlungen von direkten Aggressionen, von ihrer kompletten Kolonialisierung abzuhalten. Das hat freilich langfristig fast nie gewirkt. Heute scheint Österreich dennoch wieder auf den Zustand einer solchen Angsthaltung Weiterlesen