Schlagwörter: Leistung

CH: Sozialhilfe an Steuerleistung knüpfen?

“…..Dabei geht es auch um die Frage, in welchem Masse Zugewanderte und gesunde junge Menschen vom Staat unterstützt werden sollen. Das Baselbieter Kantonsparlament hat einen Vorstoss von Landrat Peter Riebli überwiesen, der einen eigentlichen Systemwechsel fordert: Künftig soll die Höhe der Sozialhilfe an den geleisteten Steuerjahren bemessen werden. Damit würde etwa ein ausgesteuerter Arbeitsloser, der 30, 40 Jahre lang gearbeitet hat, mehr Fürsorgegelder erhalten als ein junger Erwachsener oder ein Migrant….” (weiter hier)

Christian Kerns Illusion von der leistungslosen Gesellschaft

“…..Die Illusion von der leistungslosen Gesellschaft greift um sich. Die “Generation AMS” wächst und verfestigt sich in manchen Familien geradezu erschreckend. Ihnen in dieser Situation zuzurufen, sich “etwas zu holen” (und Milliarden mit nur vager Gegenfinanzierung in ein Wahlprogramm zu schreiben), ist verantwortungslos. Auch wenn man berücksichtigt, dass Wahlkampf eine “Zeit fokussierter Unintelligenz” ist (Zitat Häupl) sollte man manche roten Linien lieber nicht überschreiten…..” (hier)

Zitat zum Tag

Wenn ich dann lese, irgendetwas sei ‚Leistung des Staates’, investiert würden ‚staatliche Gelder’ oder jemand beziehe eine ‚staatliche Rente’, dann wird eine simple Tatsache unterschlagen: Der Staat hat kein Geld. Wenn er Geld hat, dann hat er es den Menschen vorher weggenommen. Wenn er Geld ausgibt, dann gibt er ihr Geld aus. Für etwas, was er für richtig hält. (Reinhard K. Sprenger)

Zitat zum Tag

“.…Wahrhaft frei als Persönlichkeit und wahrhaft frei gegenüber dem Staat und seinen Einrichtungen ist nur derjenige, der gewiss sein kann, kraft eigener Leistung und eigener Arbeit bestehen zu können, ohne Schutz, aber auch ohne Behinderung durch den Staat….” (Ludwig Erhard)

Leistung heisst auf österreichisch “nehmen”

“……Wir haben in den vergangenen 30, 40 Jahren unter tatkräftiger Mithilfe der beiden Großparteien einen Staat geschaffen, in dem Leistung anders verstanden wird – als etwas, was man bekommt. Wir verlangen ständig neue Leistungen, aber die muss man erst einmal bezahlen. Österreich hat ein Ausgabenproblem, kein Einnahmenproblem….” (der neue Finanzminister Schelling, hier)

Gegen das bedingungslose Grundeinkommen

“Lehnen Sie sich einmal ganz entspannt zurück und stellen Sie sich mit geschlossenen Augen vor, Sie hätten so viel Geld, dass Sie sich um Ihren Lebensunterhalt keine Gedanken mehr machen müssten. Sie hätten so viel Geld, dass Sie nur das tun könnten, was Ihnen Spaß und Freude macht. Sie könnten musizieren, malen, Klassiker lesen (auch wenn die Bücher 1000 Seiten haben!). Sie könnten all das tun, wozu Ihnen jetzt keine Zeit bleibt – denken Sie!….” (weiter hier)