Schlagwörter: Liberalismus

Buchtip: Mario Vargas Llosa – Ein liberales Manifest

(C.O.) Wenn man heute öffentlich erklärt, Margaret Thatcher und Ronald Reagan seien “große Politiker, die bedeutendsten ihrer Zeit” gewesen, handelt man sich damit zuverlässig den Ruf ein, kalt, herzlos und menschenverachtend zu sein. Typisch neoliberal halt. Doch genau so formuliert es der peruanisch-spanischen Literatur-Nobelpreisträger Marion Vargas Llosa. In seinem jüngsten Werk, “Der Ruf der Horde”, kein Roman, sondern ein politischer Essay von etwa 300 Seiten, Weiterlesen

Ein Veranstaltungshinweis

Prof. Dr. Thomas Mayer: Sündenbock Neoliberalismus – Wie die Angst vor der Freiheit unseren Wohlstand gefährdet. Die Erosion der liberalen Ordnung und ihrer Prinzipien ist keine folgenlose Episode der Geschichte. Sie kostet uns Freiheit und gefährdet unseren materiellen Wohlstand. Vortrag des bekannten Ökonomen und Buchautors, mit anschließender Diskussion. Zur Anmeldung gehts hier

Das Zeitalter der starken Männer und der naive Liberalismus

“….Wer das Paradigma der westlichen liberal-demokratischen Gesellschaften für das «natürliche» Vorbild aller menschlichen Gesellschaften hält, sieht sich durch den Aufstieg der Autokratien ernüchtert. Der Liberalismus indes ist keine Doktrin, sondern eine Art von geistigem Rückgrat gegen Unfreiheit – das macht seine Stärke aus…” (NZZ, hier)

“Die Pflege von Lebenslügen steht im Fokus der Politik”

Der Wiener Historiker Lothar Höbelt war im Club Unabhängiger Liberaler zu Gast. Thema: Liberalismus und Parteienlandschaft in Österreich. Andreas Tögel hat die wesemtlichsten Inhalte notiert. Das Grundproblem des parteipolitisch organisierten Liberalismus in Österreich lautet: Wer eine Partei gründet, möchte etwas vom Staat haben. Die einen fordern günstige Wohnungen und sichere Jobs, a Weiterlesen

Wo Zwang zur liberalen Notwendigkeit wird

“Auch liberal Denkende werden da wohl zu keinem anderen Schluss kommen können als den, die Freiheit der Raucher weiter zu begrenzen. Alles andere hieße, die Vernunft dem Dogma zu opfern. Und das ist sogar in der liberalen Erscheinungsform nicht sehr sympathisch. Sollte die neue Bundesregierung, was wir gerne glauben wollen, es also ernst meinen mit dem Zurückgewinnen von Freiheitsräumen für die Bürger dieses überregulierten und unterliberalisierten Landes, dann hätten sich wohl lohnendere Ziele finden lassen als die Freiheit, bei Tisch zu rauchen…” (weiter hier)