Schlagwörter: Libyen

Braucht Europa ein Pearl Harbour?

(GEORG VETTER)  Im Jahr 2011 haben Kampfflugzeuge das libysche Regime in Grund und Boden gebombt, um den Menschenrechten zum Durchbruch zu verhelfen. Das war angesichts der Erfahrungen im Irak eher ein kühnes Unterfangen. Führend beteiligt waren dabei eher die Franzosen als die Amerikaner. Der Traum eines arabischen Frühlings Weiterlesen

King Abode ist nicht zu fassen

Und so etwas wird in Deutschland nicht abgeschoben: “…..Die Polizei stuft den 22-Jährigen als Intensivtäter ein. Seit er vor dreieinhalb Jahren als Asylsuchender in den Kreis Bautzen kam, beschäftigt er regelmäßig Polizei, Gerichte und Behörden. Es hat schon mehrere Ermittlungsverfahren gegen ihn gegeben: wegen Diebstahls, wegen unerlaubten Drogenbesitzes, wegen Körperverletzung, wegen mehrerer Sachbeschädigungen, Beleidigungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Öffentlichkeit erfährt nach den Krawallen auf dem Bautzener Kornmarkt Ende September 2016 von „King Abode“. Bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen jungen Flüchtlingen und rechtsgerichteten Deutschen gilt der Libyer als einer der Anführer. Bei einer Demonstration muss ihn die Polizei mit Gewalt in Gewahrsam nehmen….” (hier)

UNO plant Flüchtlingszentrum in Libyen

“…..Das UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) verhandelt mit den libyschen Behörden über den Aufbau eines Aufnahmezentrums für Flüchtlinge in dem nordafrikanischen Land. Libysche Sicherheitskräfte würden die Einrichtung außen schützen, das UNHCR übernehme das Management, sagte der Sondergesandte des UNHCR für das zentrale Mittelmeer, Vincent Cochetel, der deutschen „Welt“. (hier)

Wird Europa doch Australien?

“…Das Bundesinnenministerium plädiert einem Zeitungsbericht zufolge dafür, im Mittelmeer gerettete Migranten möglichst direkt nach Afrika zurückzuschicken. “Die fehlende Aussicht auf das Erreichen der europäischen Küste könnte ein Grund sein, warum die Migranten davon absehen, unter Einsatz ihres Lebens und hoher eigener finanzieller Mittel, die gefährliche Reise anzutreten”, sagte eine Sprecherin von Ressortchef Thomas de Maizière (CDU) der “Welt am Sonntag”. Ziel müsse es sein, den Schleuserorganisationen die Grundlage für ihre Geschäfte zu entziehen….” (hier)