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«Sehr geehrt* Liessmann» – Triumph des Unsinns

Der Philosoph Konrad Paul Lissmann in der NZZ: “Neulich erreichte mich die Nachricht einer Mitarbeiterin der Verwaltung meiner Fakultät, in der ich als «Sehr geehrt* Liessmann» angesprochen wurde. Ich war verblüfft. Ich kenne die Absenderin seit zwei Jahrzehnten und habe nie einen Zweifel daran gelassen, dass ich die in dieser Zeit verwendete Anredeformel «Sehr geehrter Herr» stets als korrekt empfunden habe. Nun werde ich – wahrscheinlich gar nicht aus Überzeugung, sondern aufgrund einer brav exekutierten Vorschrift – zu einem geschlechtsunspezifischen Wesen degradiert.” weiter hier