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Mythos Marshall-Plan

Einige Mythen sterben nie. Dies gilt auch für die Behauptung, dass massive Finanztransfers dazu beigetragen hätten, Westeuropa nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufzubauen. Wann immer es ein internationales Problem gibt, wird jemand auftauchen und den Marshall-Plan als Argument für Finanztransfers heranziehen. Dies ist auch derzeit wieder der Fall, wenn zur Lösung der Migrationskrise ein neuer Marshall-Plan für die Länder in Mittelamerika, Afrika und dem Nahen Osten gefordert wird. Anders jedoch als in den Erklärungen, wonach die Erholung der europäischen Wirtschaft und das „Wirtschaftswunder“ Westdeutschlands das Ergebnis der Geldtransfers des Marshall-Plans waren, erzählen die Fakten eine andere Geschichte. Es ging nicht um die finanzielle Hilfe, sondern um die wirtschaftliche Liberalisierung, die mit dem Plan einherging. weiter hier

Das Gift der milden Gaben

(C.O.) Dass sich Millionen Landsleute auf den mühsamen, illegalen Weg nach Europa machen, ist für die zahllosen Despoten des afrikanischen Kontinents regelmäßig eine besonders gute Nachricht. Nicht nur, weil jene, die es schaffen, in der Folge meist Geld in ihre afrikanische Heimat schicken – vor allem hat die Massenmigration in Richtung EU dort den selbstgemachten politischen Druck auf die Regierungen massiv