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Vom Journalismus zum Merkelismus

Es sei in Deutschland zum ersten Mal so, dass Journalisten, die regierungskritisch sein sollten, sich “seit vielen Jahren mehrheitlich auf der Propaganda-Seite der Regierung befinden.” Die Kritik von Bolz, Professor für Medienwissenschaften an der TU Berlin, sitzt. Im Gespräch mit dem ehemaligen Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart über die Medienlandschaft in Deutschland ließ er sich zu allerlei bemerkenswerten Aussagen hinreißen. Laut Bolz hätten Medien mittlerweile das Gefühl, sie müssten die Welt vor dem Bösen retten. Damit meint er etwa Donald Trump, die AfD oder “alte weiße Männer”. „Es gibt eine Art Merkelismus, der den gesamten Mainstream-Journalismus erfasst hat.“ Diese Veränderung könne sich der Medienwissenschaftler nur so erklären, dass aus dem alten Meinungsjournalismus eine Art “Gesinnungsjournalismus” geworden sei. weiter hier