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Die Qualität des Geldes (2.Teil)

“Eine Zentralbank, deren offizielle Politik darin besteht, die Preise für Konsumgüter zu stabilisieren, steht für eine höhere Geldqualität als eine Zentralbank, die zusätzlich zur Kontrolle der Preise für Konsumgüter versucht, die Wirtschaft zu stimulieren, die Preise für Vermögenswerte zu stabilisieren oder Vollbeschäftigung zu erreichen….” mehr hier

“Eine Ablehnung des Kapitalismus ist ethisch nicht zu begründen”

“….In keiner ethischen Lehre oder in den Glaubensrichtungen, die auf den Zehn Geboten fußen, findet sich etwas, was die Verurteilung eines ökonomischen Systems rechtfertigt, das die Bevölkerung vervielfacht hat und die Massen in den kapitalistischen Ländern mit dem höchsten Lebensstandard versorgt, der jemals in der Geschichte erreicht wurde. mehr hier

Die Arbeit tun, wie immer, die Anderen

“Das Buch von Helmut Schelsky „Die Arbeit tun die anderen. Klassenkampf und Priesterherrschaft der Intellektuellen“ erschien 1975. Obwohl schon vor 45 Jahren publiziert, hat die Schrift nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Im Gegenteil: In seinem Buch durchleuchtet Helmut Schelsky die neue Herrschaftsgruppe der Intellektuellen, „die sowohl als Priesterherrschaft als auch als Klassenherrschaft verstanden werden kann“ und es ist genau dies, was inzwischen Wirklichkeit geworden ist.” mehr hier

Das Zeitalter von Boom und Bust ist nicht vorbei

Auf dem Weltwirtschaftsforum 2020 in Davos erregte Bob Prince, Co-Chief Investment Officer bei Bridgewater Associates, Aufmerksamkeit, als er in einem Interview sagte, dass der Boom-und Bust-Zyklus, wie wir ihn aus den letzten Jahrzehnten kennen, beendet sei. Zu dieser Aussage ermutigt wurde Prince möglicherweise durch die Tatsache, dass der aktuelle Aufschwung der Weltkonjunktur („Boom“) bereits seit etwa einem Jahrzehnt andauert; und dass ein Ende nicht in Sicht ist, wie derzeit die eingehenden makro- und mikroökonomischen Daten nahelegen. mehr hier

Von Bio-Badehosen und nachhaltigem Fisch

Ganz egal ob Umweltverschmutzung, Klimawandel, Rassen- und Geschlechterungleichheiten, Armut oder schlechter Zugang zu Gesundheitsversorgung – die Lösung dieser Probleme einer Regierung aufzutragen, ist die mit Abstand schlechteste Idee. Nur Lösungsansätze, die kreativ, marktbasiert und aus der Matrix des Austausches und der Wahlfreiheit heraus generiert sind, sind erfolgsversprechend. mehr hier

Wie legitim ist der Nationalstaat?

“…. Es geht um mehr Freiheit, nicht um mehr Einheit. Wir sind nicht das Volk. Mia san mia, auf gut Bayerisch gesagt. Die Begriffe Volk und Nation eignen sich nicht, um die Staatsgewalt mit territorialem Anspruch als Gewaltmonopol zu legitimieren. Das Recht auf grenzenlose Sezession anzuerkennen bedeutet, den Begriff des legitimen Staats selber zu dekonstruieren.” Anspruchsvoller, aber interessanter Text, hier.

“Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Kapitalismus”

Von allen Seiten gibt es derzeit Kritik am Kapitalismus. Es ist deshalb kein Wunder, dass – wie einer globalen Umfrage zu entnehmen ist – sich eine Mehrheit gegen den Kapitalismus ausspricht. In Deutschland sind 55 % der Befragten der Meinung, dass der Kapitalismus in seiner jetzigen Form mehr schadet als hilft. Auf dem diesjährigen Davoser Wirtschaftsforum reichte die Prominenz, die nach einem neuen Wirtschaftssystem jenseits des Kapitalismus rief, von Greta bis Prinz Charles. In diesem an Hysterie grenzenden Taumel haben es die Stimmen der Vernunft nicht leicht. Ein Plädoyer für einen radikalen Kapitalismus ist aber gerade deshalb sehr nötig. weiter hier

Bargeld, das Mittel zur Freiheit

Gegen Ende des Vorjahres standen vor den Portalen deutscher Edelmetallhändler Kaufinteressierte Schlange. Das ist kein Wunder, da mit Beginn des Jahres 2020 der anonyme Erwerb von Gold auf 2.000 Euro pro Person beschränkt ist. Der Fiskus möchte ab sofort über jede in Privathand befindliche Unze Bescheid wissen. Offizielle Begründung: Kampf gegen das Schwarzgeld. Wahrer Grund: Erlangung der totalen Kontrolle über die letzten anonymen Wertereserven der Bürger. Wer das Wesen von Edelmetall als dem einzig echten Geld begriffen hat, wird sich über diese neuerliche Freiheiteinschränkung durch die Regierung nicht wundern. mehr hier

Der liberale Charme der Kleinheit

“…..In weltanschaulichen und wirtschaftsphilosophischen Debatten geht es oft um den Gegensatz von Marktwirtschaft und Planwirtschaft. Dieser Gegensatz ist irreführend. Meine Studenten an der Universität Zürich erhoben regelmässig den Einwand, in unserem Wirtschaftssystem, das bei grosszügiger Interpretation als Marktwirtschaft Weiterlesen