Schlagwörter: Mises

Der liberale Charme der Kleinheit

“…..In weltanschaulichen und wirtschaftsphilosophischen Debatten geht es oft um den Gegensatz von Marktwirtschaft und Planwirtschaft. Dieser Gegensatz ist irreführend. Meine Studenten an der Universität Zürich erhoben regelmässig den Einwand, in unserem Wirtschaftssystem, das bei grosszügiger Interpretation als Marktwirtschaft Weiterlesen

Der traurige Abschied von der Vernunft

“… Wer die Köpfe gewinnen will, aber die schlechteren Ideen hat, der muss fast zwangsläufig im Gefühligen und Unbestimmten bleiben. Mit dem sichtbaren Rückzug der Bildungsbürger ist die Marktfeindlichkeit sogar noch aggressiver und diffuser geworden. Die Geister, die die Champagner-Sozialisten einst riefen, sind längst in noch groteskeren Erscheinungsformen angekommen – etwa als Big-Mac-fressende Globalisierungsgegner. mehr hier

Warum die Freiheit in der Schweiz gedieh, aber nie in Österreich

“…. Die beiden Alpenländer Schweiz und Österreich haben ganz ähnliche geographische Voraussetzungen. Sie sind auch im wesentlichen von denselben Stämmen (Alemannen und Kelten) besiedelt worden. Selbst die Bevölkerungszahl ist fast die gleiche (Österreich 8,7 Mill., Schweiz 8,3 Mill.). Politisch sind sie jedoch sehr verschiedene Wege gegangen. Die Schweiz wurde zum Hort der Freiheit, Österreich zu einem Hauptgegner der Liberalisierung in Europa. Weshalb? mehr hier

Ideen für Afrika: Sonderzonen statt “Dead Aid”

“… Nichts kennzeichnet das Scheitern der Entwicklungshilfe besser als die nackten Zahlen. Als die afrikanischen Länder um 1960 unabhängig wurden, betrug der Anteil Afrikas am Welthandel etwa 5,5 Prozent. Heute sind es nur noch 5 Prozent und das trotz Vervierfachung der Bevölkerung. Während dieses Zeitraums sind laut Weltbank mehr als tausend Milliarden Dollar an Hilfsgeldern nach Afrika geflossen. Die aus Sambia stammende Ökonomin Dambisa Moyo bezeichnet die westliche Entwicklungshilfe daher als Dead Aid und plädiert für ihre Abschaffung. weiter hier

Nur der Liberalismus schafft wirklich Frieden

Die landläufige Meinung will die Wurzel der Konflikte, die die Menschen heute in Bürgerkriege und Staatenkriege treiben, in «wirtschaftlichen» Interessengegensätzen erblicken, die in der Marktgesellschaft unentrinnbar sind. Im Bürgerkrieg erheben sich die «ausgebeuteten Klassen» gegen die Klassen der Ausbeuter. Im Staatenkrieg kämpfen die Völker, die bei der Teilung der Erde und ihrer Schätze zu kurz gekommen sind, gegen die, die mehr an sich gerissen haben, als ihnen zukommt. Wer heute für Liberalismus, Demokratie und Frieden einzutreten wagt, wird als Verteidiger einer die gerechten Ansprüche der Mehrheit der Menschen schädigenden Weltordnung gebrandmarkt. mehr hier

Antikapitalismus: Trendy, aber ein Irrweg

Es ist schwer zu übersehen, der Kapitalismus hat einen schlechten Ruf. Ende November 2019 demonstrierten Tausende von Kapitalismus-Gegnern in Hauptstädten auf der ganzen Welt gegen ihn. Diese selbsternannten „Anti-Establishment“-Demonstranten, die am jährlichen Million Mask March teilnahmen, trugen vom Film „V wie Vendetta“ inspiriert Guy Fawkes-Masken (die überwiegend in China hergestellt werden) und versuchten, ihrer Unzufriedenheit mit dem kapitalistischen System und dessen unfairen Ergebnissen, die es angeblich schafft, Ausdruck zu verleihen. mehr hier

Bemerkenswertes aus Bolsonaros Brasilien

“… Vieles deutet darauf hin, dass die lange Rezession in Brasilien zu Ende geht. Die Zinsen sind kräftig gefallen, und die Arbeitslosenquote sinkt. Die Geldentwertung hat sich verlangsamt, und die Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts fangen langsam an zu steigen. Diesmal geht die Erholung von der Privatwirtschaft Weiterlesen

Eine lehrreiche Lektion über Geld

“…..Kürzlich – ich hatte mir gerade die Liveübertragung einer EZB-Pressekonferenz im Internet angeschaut – stand ich mit einer Tasse Kaffee auf meiner Terrasse und blickte hinunter auf meinen Heimatort. EZB-Präsident Mario Draghi hatte einmal mehr darauf hingewiesen, die Inflation im Euroraum sei zu niedrig und deshalb sollten die Anleihekäufe wieder aufgenommen werden. mehr hier

Leset Mises!

Wer gerne Ludwig von Mises liest, der so viel über so viele Dinge geschrieben hat, mag sich fragen, was er wohl vom Zustand Amerikas und des Westens im Jahr 2019 halten würde. Schließlich war er nicht nur Ökonom, sondern auch Soziologe, Philosoph und politischer Theoretiker. Seine Einsichten könnten uns heute sicher von Nutzen sein, da viele seiner Schriften von großer Voraussicht zeugen und heute immer noch aktuell sind. weiter hier