Schlagwörter: Mises

Wie die Geldpolitik uns schadet

Aus ökonomischer Sicht ist unter Inflation das Ausweiten der Geldmenge zu verstehen. Die herrschende Volkswirtschaftslehre hat es dagegen geschafft, dass heute unter „Inflation“ ein Anstieg des allgemeinen Preisniveaus verstanden wird. Halten Notenbanken also mittels der Ausweitung der Geldmenge die Preise stabil, dann berichten sie stolz, es herrsche keine Inflation, sondern „Preisstabilität“. Die Ausweitung der Geldmengen geschieht so mehr oder weniger im Verborgenen. weiter hier

Sparer enteignet, Budget saniert

Nach Berechnungen der Comdirect Bank und des Finanzdienstleisters Barkow Consulting haben deutsche Sparer allein im ersten Halbjahr 2018 aufgrund der Nullzinspolitik 17 Milliarden Euro verloren – mehr, als der Bund 2017 Schulden abgebaut hat. Während sich die Politiker im Erfolg ihrer „Schwarzen Null“ sonnen, stehen die Bürger auf der Verliererseite. Sie befinden sich in der Gläubiger-Position, sofern sie Ersparnisse besitzen. Ihre Sparkonten, Rentenfonds und Lebensversicherungen werfen immer weniger ab. weiter hier

Buch: “Ludwig von Mises für Jedermann”

(ANDREAS TÖGEL) Der Ökonom Thorsten Polleit unternimmt hier einen Parforceritt durch das Theoriegebäude und die bedeutendsten Publikationen des großen österreichischen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlers Ludwig von Mises. Der erste Teil des Buches besteht aus einer kurz gehaltenen Biographie. Teil beschreibt Mises´ Werk – mit der 1912 veröffentlichten Habilitationsschrift „Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel“ am Beginn. Teil drei Weiterlesen

Im Abwärtsstrudel des Kulturmarxismus

“……Seit den 1960er Jahren hat die neomarxistische Strömung des „kulturellen Marxismus“ immer mehr an Einfluss gewonnen. Zuerst mit viel Fanfaren während der Studentenrebellion verbreitet, hat sich die Bewegung seither auf den „Marsch durch die Institutionen“ gemacht. Heute sind Teile der Medien, der Universitäten und selbst des Justizsystems in der Hand der Kulturmarxisten. Die Übernahme vollzog sich sanft und schrittweise, so dass der Vorgang kaum große Beachtung fand. Erst in jüngerer Zeit – nicht zuletzt seit Beginn der Flüchtlingskrise – ist die meinungsbildende Macht der Kulturmarxisten unübersehbar geworden. weiter hier

Was Hitler und Keynes verbindet

In den 1930er Jahren wurde Hitler weithin als ein weiterer zentraler Wirtschaftsplaner verstanden, der das angebliche Scheitern des freien Marktes und die Notwendigkeit einer auf das nationale Interesse ausgelegten wirtschaftlichen Entwicklung erkannte und der Entwicklung mit Hilfe von Schutzzöllen und einer Abschottungspolitik entgegentrat. Die Ökonomin Joan Robinson – so etwas wie der Inbegriff einer keynesianischen, sozialistischen Wirtschaftswissenschaftlerin – schrieb damals: „Hitler fand ein Heilmittel gegen die Arbeitslosigkeit, bevor Keynes damit fertig war, sie zu erklären.“ weiter hier

Soll Deutschland raus aus dem Euro?

Der Euro gerettet? I wo. Das Retten nimmt kein Ende. Zwar wird den wohl meisten Bürgern in Deutschland nicht bewusst sein, dass die Negativ-Zinspolitik und der Aufkauf von Schuldpapieren notleidender Staaten und Banken durch die Europäische Zentralbank (EZB) letztlich nur dazu dienen, den Euro über Wasser zu halten. Aber Euro-Mitgliedstaaten wie vor allem Griechenland und Italien Weiterlesen

Ein prominenter Ex-Notenbank-Chef packt aus

Paul Volcker, der Zigarren rauchende FED-Chairman a.D. erhebt sich nicht nur buchstäblich, er ist über 2 Meter groß, sondern auch bildlich über seine Nachfolger. Volcker war der letzte Chairman, der dem amerikanischen Sparer noch einen ordentlichen Zins zugestehen wollte. Der letzte Chairman, der noch eine sinngemäße Unabhängigkeit von der Politik demonstrierte, als er sich sowohl mit Präsident Carter, als auch mit Reagan anlegte. Der letzte Chairman, der die Inflation wirklich hasste Weiterlesen

Ein kompromissloser Liberaler

Wer sich mit den Schriften des herausragenden Ökonomen, Erkenntnistheoretikers, Gesellschaftsphilosophen und theoretischen Historikers Ludwig von Mises (1881-1973) beschäftigt, der wird nicht umhin kommen, in ihm eine Ausnahmepersönlichkeit zu sehen – und muss sich zwangsläufig mit der Frage beschäftigen, wie die heutige Welt in Gesellschaft und Wirtschaft wohl aussehen würde, hätten sich Politiker und Ökonomen vor etwa 100 Jahren nicht dem Keynesianismus und dem staatlichen Interventionismus, sondern den Ideen Ludwig von Mises‘ zugewandt. weiter hier

„DIE WELTPRESSE HAT SICH IN BOLSONARO GENAUSO GETÄUSCHT WIE 2016 BEI TRUMP“

“Jair Bolsonaro versteht sich nicht als Politiker im herkömmlichen Sinn. Er sagt, was er denkt und versucht, zu machen, was er sagt. Dass letzteres nicht ganz einfach sein wird, ist auch klar. Aber versuchen wird er es. Sein Wahlsieg verdankt sich seiner Offenheit. Man hat ihm das als Ehrlichkeit abgenommen. Damit hat er sich von den vielen Heuchlern, Schmeichlern Weiterlesen

„Ein sorgfältig geplanter Dexit ist besser als Chaos”

“Die gesamte Währungsunion ist extrem fragil und weniger belastbar als noch 2010. Allerdings existiert eine Alternative zum Währungschaos, die ich in meinem Buch auch beschreibe: die totale Schulden- und Transferunion zu Lasten Deutschlands. Das letztere wollen wir nicht, und das Chaos-Szenario sollten wir nicht riskieren…..” (weiter hier)

Die üblen Folgen von Staatseingriffen

(ANDREAS TÖGEL) Schenkt man den Aussagen linker Politiker und Intellektueller Glauben, ist der Kapitalismus – bald 30 Jahre nach der sowjetischen Planwirtschaft – gleichfalls am Ende. Krisen, wohin das Auge blickt, dazu Ungleichheit, Ungerechtigkeit und Ausgrenzung Unterprivilegierter. Die Behauptung, der entfesselte Neoliberalismus, unregulierte Finanzmärkte und ein eiskalter Turbokapitalismus habe die Welt 2007/2008 in die größte Wirtschaftskrise seit 1929 gestürzt, wird von allen staatlich subventionierten Mainstreammedien bei jeder sich bietenden Gelegenheit unhinterfragt wiederholt. weiter hier