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Die Philosophie der (wirklichen) Freiheit

Murray Rothbard (1926 – 1995) gründete seine politische Philosophie auf einer einfachen Erkenntnis: Sklaverei ist falsch. Praktisch niemand würde es wagen, diese offensichtliche Wahrheit in Frage zu stellen; aber sie hat eine weitreichende Bedeutung. Es ist Rothbards alleiniger Verdienst, bewiesen zu haben, dass die Ablehnung der Sklaverei unweigerlich zu Laissez-faire-Kapitalismus ohne den geringsten Staatseingriff führt. mehr hier

Von wegen “Endstadium des Kapitalismus”….

Marxistische Autoren deuten die Krise als Scheitern des Neoliberalismus, als „letzte Stufe des Kapitalismus“. Aus der Sicht der Österreichischen Schule zeigt sich allerdings, dass insbesondere die Geldpolitik der Zentralbanken den Boden für die Krise bereitet hat. So gesehen handelte es sich nicht um das „Endstadium des Kapitalismus“ oder um die Schuld der „freien Märkte“, sondern die Schuldigen waren die Zentralbanken. Schließlich gibt es heute kaum mehr einen Markt, in dem nicht die Folgen der Zentralbankinterventionen spürbar wären. mehr hier

Warum Staatsausgaben kein Wirtschaftswachstum erzeugen können

“….Nach Ansicht vieler Kommentatoren haben Staatsausgaben großen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum. Insbesondere wenn das Wirtschaftswachstum sich verlangsamt, könne eine Erhöhung der Staatsausgaben den notwendigen Anschub geben, um die Wirtschaft wieder zu beleben, so dass ein weiterer Abschwung verhindert wird. mehr hier

Emanuel Macrons napoleonischer Traum von der EU

“……Wenn Emmanuel Macron spricht, dann im Superlativ. In keinem geringeren als „im Namen der Geschichte“ wendet er sich in seinem Plan für einen „Neubeginn in Europa“ direkt an die Bürger der europäischen Mitgliedsstaaten. Es bleibt nicht der einzige pathetische Appell: nie sei Europa seit dem Zweiten Weltkrieg Weiterlesen

Der Zentralbanken-Marxismus und seine Folgen

Mit dem willkürlichen Geldschaffen „aus dem Nichts“ führt eine recht kleine Clique von Zentralbankräten und ihrem Mitarbeiterstab eine kolossale „Umwertung der Werte“ (Friedrich Nietzsche) herbei: Chronische Infation entmutigt das Sparen; Verschulden wird kultiviert; durch Heruntermanipulieren des Zinses wird die Zukunft zugunsten der Gegenwart entwertet; das maßlose Anwachsen des Staates wird befördert auf Kosten bürgerlicher und unternehmerischer Freiheiten. mehr hier

Demokratischer Sozialismus, ein Wolf im Schafspelz

“…Der Sozialismus hat nicht nur die in ihn gesetzten utopischen Erwartungen nicht erfüllt – die Tragödie ist, dass seine Realität die schlimmsten Befürchtungen übertroffen hat. Was erschreckt, ist die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit und dass viele Menschen dieses System des Schreckens herbeigesehnt haben. Einige tun es noch heute. Die neue Etikette ist „demokratischer Sozialismus“. Seine Anhänger wollen den schrittweisen Weg gehen. Die Enteignung soll schleichend erfolgen durch höhere Steuern und mehr Regulierung. Mit diesem Plan folgen sie den Vorgaben des Kommunistischen Manifests. mehr hier

Wäre ich nicht arm, wärst Du nicht reich

“…..Die Linken sind zu der Überzeugung gelangt, die Menschen seien genau deswegen arm, weil andere reich sind. In einem politischen System der Steuern und der Umverteilung wäre das theoretisch sogar möglich. Der Staat könnte Menschen besteuern und diese Steuereinnahmen beispielsweise einer Firma geben, die dadurch reich wird. Oder er könnte einer Firma ein Monopol verleihen, Weiterlesen

Nieman hat die Absicht, Bargeld abzuschaffen?

“…..Die Verfügbarkeit von Bargeld verhindert auf natürliche Weise, dass Zentralbanken tief negative Zinsen durchsetzen können. Negativzinsen von -5 bis -10% könnten aber – so Befürworter der Bargeldabschaffung – erforderlich sein, um die Wirtschaft in konjunkturell schwierigen Zeiten wieder in Schwung zu bringen. Der expansive geldpolitische Kurs entlang der Nullzinslinie soll also effektiver werden und eine noch größere Durchschlagskraft durch Negativzinsen erhalten, indem durch staatliche Intervention das Medium abgeschafft wird, mit dem man sich gegen diese Politik „zur Wehr setzen“ kann….” (mehr hier)

Was die Welt wirklich regiert

Wie verlässlich, wie realitätsrelevant sind die Theorien der Ökonomen?   Das ist eine wichtige Frage – nicht nur für Ökonomen, sondern auch für die Gesellschaft insgesamt. Schließlich entfalten ökonomische Theorien (man kann hier auch von ökonomischen Ideen sprechen) Breitenwirkung. Ganz in diesem Sinne schreibt zum Beispiel John Meynard Keynes (1883 – 1946): „[T]he ideas of economists and political philosophers, both when they are right and when they are wrong, are more powerful than is commonly understood. Indeed the world is ruled by little else.“[1] In den letzten Jahren sind die Theorien, die Ideen der (Mainstream-)Volkswirte verstärkt in die Kritik geraten, insbesondere im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. mehr hier