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Das törichste diplomatische Unternehmen der Neuzeit….

“…..Es hat in der Geschichte der Diplomatie viele undurchdachte Ausflüge gegeben, von denen man sich wünscht, jemand mit Verstand hätte den Beteiligten rechtzeitig ins Gewissen geredet. Die Moskaureise der Stoiber-Delegation darf für sich in Anspruch nehmen, zu den dummerhaftesten und törichsten diplomatischen Unternehmungen der jüngeren deutschen Geschichte zu gehören. Gleich nach Ende des Besuchs ließ Putin seine Kampfflugzeuge in die Luft steigen, um Aleppo in die Steinzeit zurückzubomben.Selbstverständlich verschonten die russischen Bomber alle Stellungen des “Islamischen Staats”, dem offiziell der Kampf gilt. So sieht es also aus, wenn sich der Mann im Kreml dran macht, wieder “ein Stück Vertrauen und Normalität herzustellen”……” (hier)

Kiew fordert Milliarden von Moskau für die Krim

“…..Die Ukraine hat vom russischen Staatskonzern Gazprom 2,2 Milliarden Kubikmeter Erdgas im Wert von rund einer Milliarde Dollar zurückgefordert. Soviel schulde die russische Seite der Ukraine wegen der „Annexion der Krim“, sagte Ministerpräsident Arseni Jazenjuk am Dienstag. Russland habe das Gas der Krim gestohlen….” (hier)

Ukraine/NATO: Da hätte Minister Kurz besser den Mund gehalten

(A. UNTERBERGER) Sebastian Kurz ist auf jeden Fall gegen einen raschen Beitritt der Ukraine zur NATO. So hat es jetzt mehreren Meldungen zufolge der junge Außenminister ganz offiziell verkündet. Das zeigt Kurz entweder als Erfüllungsgehilfen Moskaus. Oder dieser Satz ist eine unglaubliche Frechheit. Denn Kurz vertritt weder ein Nato-Land, das darüber entscheiden könnte, ob die (auch Österreich jahrzehntelang schützende) Allianz neue Mitglieder aufnimmt. Noch ist er befugt, Weiterlesen

Paradox: Raiffeisen profitiert von Russland-Krise

Die Moskauer Tochter der Raiffeisen Bank International (RBI) profitiert offensichtlich von der Krim-Krise. Wegen der drohenden Verschärfung von Sanktionen gegen Russland ziehen russische Firmenkunden ihr Geld aus dem Ausland ab. Die RBI verzeichnet in dem Bereich in Russland derzeit “starke Zuflüsse”, erklärte eine Sprecherin am Mittwoch. Die russischen Unternehmen würden ihre zuvor anderswo geparkten Gelder nun bei der Bank anlegen, so die Sprecherin laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters.

Brüssel, das neue Moskau mit dem menschlichen Antlitz

“…..Und so wie niemand in der Welt gezwungen wird, deutsche Autos, Kettensägen und Gummibärchen zu kaufen, kann niemand in Deutschland gezwungen werden, Produkte zu kaufen, die er nicht haben will, also Laptops aus Griechenland, Uhren aus Portugal und Haute Couture aus Irland. Es sei denn, die EU legt fest, welches Land was produzieren soll, wie es im “Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe” (Comecon) der Fall war, in dem die Sowjetunion das Sagen hatte. Bulgarien stellte Brechbohnen her, Ungarn Schuhe und die DDR Nachtsichtgeräte. Unter den Bedingungen einer solchen Planwirtschaft können Leistungsbilanzen ausgeglichen werden….” (“Welt“)