Schlagwörter: Neid

Europas Kernkompetenz Neid

(A. UNTERBERGER) Eine der übelsten Hetzkampagnen der letzten Wochen richtet sich gegen französische Unternehmer, weil sie große Summen für den Wiederaufbau von Notre-Dame spenden, der weitaus wichtigsten Kirche des Landes. Diese aggressive Kampagne ist beklemmend. Man muss sich besorgt fragen: In was für einem Europa Weiterlesen

Sozialstaat als Neidmaschine

Der Wohlfahrtsstaat von heute ist nicht ein bloßer Ausbau der alten Einrichtungen des Sozialversicherung und Sozialfürsorge, wie sie z.B. in Deutschland durch Bismarck geschaffen worden waren. Er ist inzwischen in immer mehr Ländern zu einem Instrument der sozialen Revolution geworden, deren Ziel die möglichst vollkommene Gleichheit der Einkommen und Vermögen ist, und damit [ist] an die Stelle des Mitgefühls der Neid als das beherrschende Motiv getreten. (Wilhelm Röpke)

Freudige Erregung, diesseits und jenseits des Atlantiks

(LUKE LAMETTA) Wer was über business spirit und Entrepreneurship hüben und drüben lernen will:  Die gleiche freudige Erregung, mit der die amerikanische Öffentlichkeit den Börsengang von Alibaba und den Aufstieg von Jack Ma empfängt und kommentiert, findet man in der deutschen Medienblase nur dann, Weiterlesen

Neid bringt auch nicht mehr Gerechtigkeit

“…….Auch heute wird niemand ärmer, weil Steve Jobs, Bill Gates, Larry Ellison oder Marc Zuckerberg immer reicher wurden oder werden. Sie haben den Armen nichts weggenommen – ihr Reichtum beruht auf Ideen und neuen Produkten, welche die Kunden preiswert kaufen….” (Ex-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel in der NZZ)

Sarrazin: “Wer gegen Ungleichheit ist, ist das oft aus Neid”

“….Reichtum macht einen Menschen nicht schlechter und schuldiger als andere, macht ihn aber auch nicht besser. Aber in der Art, wie in den Medien Reichtum und wie die Verfehlungen der Reichen behandelt werden – daran sieht man das Vorurteil. Das ist auch eine Kultur des Neides. Wer gegen Ungleichheit ist, ist es ja oft nicht aus moralischen Gründen, sondern weil er Neid verspürt….” (Tilo Sarrazin, hier)