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Wenn der ORF über sich selbst diskutieren lässt

(WERNER REICHEL) Die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Journalismus ist  Thema einer Gesprächsrunde auf dem Informations- und Kultursender Ö1. Mitreden dürfen in einer solch exquisiten Runde selbstredend nur Menschen, die glühende Anhänger eines möglichst starken Staatsfunkes sind, wie die Einladungsliste der Ö1-Sendung “Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist ein Mittel der Demokratisierung“ zeigt. Da wären Weiterlesen

Objektivität nach Art des ORF

(C.O.) Im Ö1-Morgenjournal, kurz nach acht, erklärt uns der diensthabende Redakteur in einem Beitrag zum Breit: “Die EU muss Trennung sanktionieren”.  – Daraus ergeben sich ein paar Fragen: Warum “muß” sie das? In welchem europäischen Vertrag steht das? Wäre es nicht eventuell klüger, eine demokratisch legitimierte Trennung nicht zu sanktionieren, sondern so schmerzfrei wie möglich zu gestalten? Und: wird der öffentlich-rechtliche Auftrag des ORF durch derart dumme, einseitige Propaganda erfüllt?

Ö1: Das Staatsradio feiert sich selbst

(WERNER REICHEL) Das öffentlich-rechtliche Kulturradio Ö1 feiert dieser Tage „90 Jahre Radio“. 90 Jahre? Wie kommt Ö1 auf dieses Jubiläum? Radiogeräte sind wesentlich älter. Bereits Ende des 19 Jahrhunderts experimentierten Pioniere wie Alexander Popow, Guglielmo Marconi oder Nicola Tesla erfolgreich mit Rundfunksendern und Empfängern. Das kann Ö1 also nicht feiern. Vielleicht meint man die erste Radiostation bzw. den Beginn erster regelmäßiger Radiosendungen? Am 1.11.1920 startet KDKA in Pittsburgh/Pennsylvania seinen Sendebetrieb Weiterlesen

Der ORF und die irre hohen Steuern in der Schweiz

(C.O.) Ausführlich berichtet heute das Ö1-Morgenjournal über die Vermögenssteuern in vielen Schweizer Kantonen. Diese greift dort ab einem Nettobesitz von 300.000 – 500.000 Euro. Penibel wird vom ORF erklärt, dass auch Familienschmuck, das Pferd der Frau Tochter und andere Preziosen nicht verschont werden – echt gruselig, das. Der Eindruck ist beim halbwegs politisch Interessierten klar: Dagegen sind ja die einschlägigen Pläne der SPÖ mit einem Freibetrag von einer Million geradezu human. Leider nicht erwähnt wurde in dem Beitrag freilich, dass in der Schweiz die Einkommensteuern und die Mehrwersteuer dramatisch niedriger sind. Nicht berichtet wurde, dass die Schweizer deshalb auch mit der Vermögenssteuer in Summe signifikant weniger an den Staat abliefern als die Österreicher. Aber dafür war halt keine Zeit in dem Beitrag. (orf-watch)

 

ORF: Das Leben aus der Sicht der geschützten Werkstätte

(ANDREAS TÖGEL) Wer den österreichischen Staatsfunk als Informationsquelle nutzt, braucht starken Nerven. Das gilt jedenfalls für diejenigen, die dem ständig schrumpfenden Kreis von Zeitgenossen angehören, die produktivtätig sind, nicht von Steuern leben und eine Bilanz lesen können. Der ständig zunehmende Linksdrall des Staatsmediums zeigt sich insbesondere Weiterlesen

Randale, Ö1 und die Objektivität

(WERNER REICHEL) Über eine Million Euro Sachschaden, elf zerstörte Polizeiautos, zerschlagene Schaufensterscheiben, geschockte Touristen und mehrere verletzte Polizeibeamte. Gewaltbereite Linksextremisten haben gestern eine Spur der Verwüstung durch die Wiener Innenstadt gezogen. Als Vorwand für die internationale Krawallparty hat der Ball der FPÖ, der drittgrößten Parlamentspartei Weiterlesen

Wofür der ORF Geld hat

(ANDREAS UNTERBERGER) Der ORF versucht gerade, die Regierung zu erpressen – und wirft selbst das Geld hinaus.Wenn er nicht mehr Geld bekommt, müssten allein im ORF-Radio mehr als sechs Millionen jährlich eingespart werden. Mit zahllosen Argumenten dieser Art versucht der ORF Rot-Schwarz unter Druck zu setzen. Bei etlichen Sendungen (insbesondere bei den grün-kommunistischen Ö1-Formaten Dimensionen, Kollegs, Panorama, Kontext, Im Gespräch, Spielräume) kann sich der Hörer freilich nur denken: Hoffentlich werden sie eingespart. Und ebenso muss man hoffen, dass sich die ÖVP nicht wieder unter Druck setzen lässt. Denn noch einseitiger können etwa die Informationsschienen des ORF gar nicht mehr werden, Weiterlesen