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Deutschland, Österreich und das Ende des 500ers

Die Bundesbank hält dem 500-Euro-Schein länger die Treue als die meisten anderen Notenbanken im Euroraum. Noch bis einschließlich 26. April 2019 werden die Scheine bei der Bundesbank und der Österreichischen Nationalbank zu haben sein. Die anderen 17 nationalen Zentralbanken des Eurosystems werden die Ausgabe der lilafarbenen Banknote bereits am 26. Januar 2019 beenden. „Wir haben uns für diese längere Frist entschieden, weil die deutsche und die österreichische Notenbank netto die meisten 500-Euro-Banknoten in Umlauf bringen“, sagte Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann. FAZ, hier

Österreich: Krypto-Fan als Notenbank-Präsident

“…Mit Mahrer zieht ein bekennender Fan von Kryptowährungen in die Notenbank ein. Als Wirtschaftsminister wollte Mahrer Österreich zu einem der Top 5 Standorte für ICOs machen, für seine Zeit nach der Politik konnte er sich sogar ein eigenes Krypto-Startup vorstellen (hier im Interview mit Trending Topics). Er war es auch, Weiterlesen

Österreichisches Gold nach Österreich?

“…..And just like that, the list of countries who want to repatriate their gold just increased by one more, because after Venezuela, Germany, the Netherlands, sorry Switzerland, and rumors of Belgium, we now can add Austria to those nations for whom the “6000 year old barbarous relic bubble” is more than just “tradition”……” (hier)

Ihr Rücktritt, bitte!

“Die Nationalbank hat ihre Aufgabe nicht erfüllt”, steht im Bericht der Hypo-Untersuchungskommission. Verantwortlicher: Ewald Nowotny. Das ist ein zusätzliches Desaster in dem ganzen Hypo-Skandal. Es beschädigt die Glaubwürdigkeit der ÖNB….” (hier)

Banken-Stresstest, die für den Papierkorb sind

(A. UNTERBERGER) Das, was da in den letzten Monaten an „Stresstests“ in der europäischen Bankenlandschaft abgelaufen ist, ist mehrfach dumm und trotz des vielen ringsum gestreuten Weihrauchs schädlich.
Erstens erwecken diese Tests den völlig falschen und vor allem gefährlichen Eindruck, dass man künftigen „Stress“, also Krisen durch den gleichzeitigen Ausfall vieler Bankschuldner irgendwie voraussagen könne. Das hat man in der Vergangenheit Weiterlesen

Herrn Nowotnys Logik: Schwache Währung, gute Währung

(C.O.) Der schwächere Euro lässt nach Einschätzung von OeNB-Chef Ewald Nowotny auf ein stärkeres Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone im kommenden Jahr hoffen. Außerdem trage er dazu bei, die Gefahr einer zu niedrigen Inflation zu dämmen, sagte er in Washington am Rande der Tagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. – Na klar, schwache Währungen haben schon immer für Wohlstand gesorgt, deshalb sind ja jahrzehntelang Italien oder Frankreich mit ihren schwachen Währungen steinreich geworden, während die Deutschen mit ihrer starken D-Mark immer mehr verarmten und schließlich hungern mussten. Und sehr beruhigend ist, dass die Notenbank nicht etwa auf die Stabilität des Geldes achtet, sondern vor den Gefahren “einer zu geringen Inflation” warnt. Wäre ja noch schöner, wenn der Wert der Ersparnisse der Menschen erhalten bliebe.

Österreichs Teilentmachtung in der EZB

(C.O.) Dass die Republik Litauen am 1.1.2015 den Euro einführen wird, dürfte die meisten Österreicher nicht sonderlich stark bewegen. Und trotzdem berührt der Beitritt der tüchtigen Balten zur Eurozone die österreichische Interessen in nicht unerheblichem Ausmaß, was aber hierzulande eigentümlicherweise kaum Gegenstand Weiterlesen