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Verstaatlichte: “Das Scheitern einer Strategie”

“…….Österreich hat keine Weltunternehmen mit rot-weiß-roter Bestandsgarantie aus dem Boden gestampft. Der einzige große Industriekonzern, der sich international wirklich sehen lassen kann, ist die zu 100 Prozent private Voestalpine – die es sich deshalb leisten kann, mit der Abwanderung zu drohen…..” (Gute Analyse im “Standard“)

Die Volkspartei schafft sich ab

(C.O.) Angesichts der rauchenden Ruinen, in die sich die ÖVP derzeit nach jedem Wahlkampf gegen die Neos verwandelt – wie zuletzt in Salzburg –, beeindruckt die untätige Nonchalance, mit der die Partei der immer realistischer erscheinenden Möglichkeit ihres Unterganges begegnet, doch einigermaßen. Entschlossen verteidigt da ein politisches Personal, das bewiesen hat, zum Siegen völlig unfähig zu sein, politische Positionen, die bewiesen haben, auf dem Markt der Ideen so begehrt zu sein wie vergammelte Weiterlesen

SPÖ&ÖVP: Die Rückkehr des totalen Proporzes

(ANDREAS UNTERBERGER) Dass SPÖ und ÖVP einige Verbrauchssteuern erhöhen wollen, ist das am wenigsten katastrophale am Koalitionsvertrag. Das viel Schlimmere ist das Scheitern einer substanziellen Privatisierung. Und weitaus am schlimmsten und teuersten sind die nun langsam durchsickernden Pläne zur Zerschlagung der ÖIAG. Diese soll wieder total zu einer Partei- und Proporzholding Weiterlesen

Die SPÖ kämpft eben um jeden Arbeitsplatz….

“….Die Gespräche zur Zukunft der Staatsholding ÖIAG zwischen SPÖ und ÖVP haben begonnen. Eine Aufwertung scheint realistisch. Die “Selbsterneuerung” des Aufsichtsrats dürfte fallen, dieser somit wieder “politischer” werden. Auch ein Zweiervorstand ist Thema. ORF-General Alexander Wrabetz könnte demnach Rudolf Kemler zur Seite gestellt werden….” (hier)

Mehr privat? Das war einmal!

Unter Wolfgang Schüssel war das Motto der ÖVP: “Mehr privat, weniger Staat”. 2013 ist davon keine Rede mehr: “Die ÖVP hat eine Woche vor der Wahl ihr Konzept zur Neuaufstellung von Staatsbetrieben vorgestellt. Sie will unter einem Dach 37 “marktnahe” Unternehmen im Staatsbesitz – wie etwa die ÖBB, den Verbund und die Hypo Alpe Adria – zusammenfassen.” (Standard). Für aufgeklärte Sozialdemokraten ein sicher interessantes politisches Angebot.