Schlagwörter: Ökonomie

Fortbildung am Sonntag

In seinem Hauptwerk Nationalökonomie setzt Mises das Konzept des menschlichen Handelns in seiner abstrakten und allgemeinen Form an den Anfangspunkt der theoretischen Analyse. Er zeigt, dass die Phänomene, die wir Tausch, Preis, Kosten, Erfolg oder Misserfolg, Profit oder Verlust nennen, nicht nur als Aspekte der kapitalistischen Tauschwirtschaft gedacht werden können, sondern dass sie vielmehr fundamentale Kategorien des Handelns im Allgemeinen sind. Er zeigt, auf welche Art sich bekannte Grundsätze der Ökonomik, wie das Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen oder das Ertragsgesetz, denknotwendig aus dem Konzept des Handelns rekonstruieren lassen. mehr hier

Aus gegebenem Anlass….

“Es ist kein Verbrechen volkswirtschaftlich ungebildet zu sein, alles in allem ist es ein spezialisiertes Lehrfach und eines, welches die meisten Leute als »schwarze Wissenschaft« ansehen. Aber es ist ganz und gar unverantwortlich eine laute, lärmende Meinung zu ökonomischen Fragen zu haben, während man sich in diesem Zustand der Unwissenheit befindet.” (Murray Rothbard)

Das Märchen vom “Kaputtsparen”

“……Wenn Staaten sparen, sollten sie lieber Ausgaben kürzen als die Steuereinnahmen erhöhen. Dies trifft vor allem auf Industriestaaten zu, deren Staatsquote – Ausgaben in Prozent des Bruttoinlandprodukts – um die 50% oder mehr betrage. Haushaltskonsolidierungen über Ausgabenkürzungen kosten weniger an Wirtschaftswachstum als vielfach angenommen – auch kurzfristig. ….” (Sehr lesenswertes Gespräch mit dem Ökonomen Albert Alesina in der “NZZ“)

Buchrezension: Die Ökonomie von Gut und Böse

(ANDREAS TÖGEL) Der Autor, Tomáš, Sedláček, Chefökonom einer tschechischen Großbank, lehrt an der Universität Prag Wirtschaftswissenschaften und fungierte während der Amtszeit von Präsident Václav Havel als dessen Berater. Kein ausschließlich im Elfenbeinturm sitzender Gelehrter also, sondern vielmehr ein Mann mit praktischem Zugang zu den in seinem Buch Weiterlesen