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Der ORF kommt unter Druck

“… Allein in den letzten Jahren (von 1995 bis 2018) fielen die Marktanteile steil wie ein Stein: Bei ORF 1 von 27 auf 11 Prozent, bei ORF 2 von 36 auf 19 Prozent. Aber in den letzten Tagen und Wochen haben gleich vier Entwicklungen den ORF zusätzlich zur Abwendung der Konsumenten unter Druck gesetzt. mehr hier

Wie wir die Rundfunk-Zwangsabgabe killen könnten

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist nicht besonders populär. Wie wäre es aber, wenn sie sich plötzlich als Verbündete im Kampf gegen die hier und da nicht sonderlich populäre „Demokratieabgabe“ („Ein Beitrag zur Funktionsfähigkeit der Gesellschaft“, Jörg Schönenborn) erweist? Sie könnte sogar zum Systemkollaps beim „Beitragsservice“ führen. Aber nur, wenn alle mitmachen. Eine Anleitung zum Glücklichsein./ mehr

Wer wen warum wählte

“…Klima, Integration, soziale Sicherheit: Die Institute SORA und ISA haben für den ORF die wichtigsten Wahlmotive unter die Lupe genommen. Wenig überraschend unterschieden sich die wichtigsten Wahlthemen je nach Wählerschaft deutlich. Und nach Alter, Geschlecht und Bildung zeigt sich ein klar differenziertes Wahlverhalten.” mehr hier

Der ORF, ein Bollwerk der Aufklärung

(C.O.) Der ORF sendet gerade einen Themenschwerpunkt unter der Bezeichnung “Mutter Erde”. Das ist insofern erstaunlich, als die Erde weder die Mutter des ORF-Chefs noch von sonst irgend jemandem ist. Was bedeutet “Mutter Erde” eigentlich? Ein Blick auf Wiki ergibt: Mutter Erde bezeichnet im religiösen Sinn verschiedene Vorstellungen von der Erde (im Sinne von Umwelt, Land, Natur oder Planet) als einer heiligen Ganzheit mit diversen übersinnlichtranszendenten Attributen. In vielen Sprachen der Welt wird die Erde weiblich und der Himmel männlich aufgefasst.[1]”    – Es ist immer wieder beruhigend zu sehen, wie konsequent der ORF seinem Bildungsauftrag nachkommt und geradezu ein Bollwerk der Aufklärung gegen esoterischen Unfung darstellt.

 

Jan Böhmermann: Der ORF sendet Distanzierung vom Gesendeten

(C.O.)Im gestrigen ORF-“Kulturmontag” nennt der mittelbegabte deutsche Satiriker Jan Böhmermann Österreich ein Land mit “acht Millionen Debilen”. Das ist natürlich eine Anspielung auf Thomas Bernhard, ist trotzdem eher zum Gähnen und wird vermutlich all jene Millionen Debile freuen, die dafür auch noch ORF-Zwangsabgabe zahlen. Ist doch bekanntlich nichts vergnüglicher als von dem Kakao, durch den man gezogen wird, auch noch zu trinken. Wirklich amüsant war hingegen , dass sich der ORF noch während der Sendung von dem gerade gesendeten distanziert hat – Realsatire vom Feinsten, live zu beobachten, wie jemand unter der Dusche steht, aber nicht nass werden will.

Was bitte ist der Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn?

ORF.at berichtet:” In den drei Monaten nach der Ankündigung zum Ausstieg aus dem INF-Abrüstungsvertrag haben die USA nach Angaben von Aktivisten für mehr als eine Milliarde Dollar neue Raketen bestellt. Mit sechs Rüstungsfirmen wurden Verträge in Höhe von 1,1 Milliarden Dollar (rund 980 Mio. Euro) abgeschlossen, wie die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) heute mitteilte.” Interessant auch die Details: “Der US-Rüstungshersteller Rytheon strich den Angaben von ICAN zufolge mit 44 Verträgen über 537 Millionen Dollar den größten Gewinn ein. Lockheed Martin bekam 36 Aufträge für 268 Millionen Dollar und Boeing vier Aufträge für 254 Millionen Dollar.” – Sittliche Empörung ist ja wohlfeil, aber wenn man über Wirtschaft berichtet, empfiehlt es sich, Umsatz von Gewinn unterscheiden zu können. Denn welches Unternehmen mit welchem Auftrag unter dem Strich welchen Gewinn machen wird oder auch nicht, wissen wir schlicht und einfach nicht.

 

 

Die Koalition und der ORF: Kann man so ahnungslos sein?

(von ANDREAS UNTERBERGER) Die Regierung will das Megaproblem ORF nun doch angehen. Das ist nach anfänglichen Versuchen des Medienministers, so zu tun, als ob da eh alles bestens wäre, an sich überaus lobenswert. Das wird angesichts der weiterhin im Sinkflug befindlichen ORF-Quoten und der weiterhin massiv schlagseitigen Informationsredaktionen immer notwendiger. Aber alles, was über die Reformpläne bisher durchgesickert ist, lässt das kalte Grauen aufsteigen. mehr hier