Schlagwörter: Pension

Eine berechigte Frage

…Wer vor 1993 in die Nationalbank eingetreten ist, kann mit 55 Jahren und 85 Prozent des Letztbezugs in den Ruhestand gehen. Oder: Würde man die Sozialversicherungsbediensteten mit den Bundesbeamten gleichstellen, könnte man 1,4 Milliarden Euro heben. Wo bleibt denn da die Gerechtigkeit?….” (Rechnungshof-Präsident Joseph Moser in der “Presse“)

Mein Name ist Schmied und ich weiss von nichts

Die “Kronen-Zeitung” konfrontierte Claudia Schmied (SPÖ) mit der von Andreas Unterberger u.A. hier geäusserten Vermutung, sie würde von der unter ihrer Mitwirkung gegen die Wand gefahrenen Kommunalkredit-Bank dereinst eine Pension von rund 21.000 Euro monatlich beziehen:  “Damit konfrontiert, erklärte Schmied, die Anfang der Woche ihren Rücktritt bekannt gegeben hatte, per SMS an die “Krone”-Redaktion: “Die Frage (nach einer Pension, Anm.) stellt sich nicht, weil ich nicht in Pension gehe.” Auf erneute Nachfrage schreibt Noch-Ministerin Claudia Schmied in einem SMS-Stakkato: “Betriebspension, Pensionskassa, Höhe habe ich noch nicht einmal ausgerechnet. Üblich. Nichts Außergewöhnliches.”Die Frage nach der Pensionshöhe bleibt jedenfalls auch von Schmieds Büro unbeantwortet.”  Sehr überzeugend klingt das nicht. Aber ist ja nur Steuergeld.

update von Sonntag Abend: Nun nimmt Frau Schmied doch Stellung.

Der fröhliche Ruhestand der Frau Schmied

(ANDREAS UNTERBERGER) So sehr kann doch nicht einmal eine abgeschossene Ministerin ihrer Partei schaden wollen. Hat diese doch schon mit dem Linzer Skandal um die Versorgung des Finanzstadtrates Mayr genug am Hals, nachdem der zuvor hunderte Millionen Steuergeld vertan hatte. Seit der Ankündigung des (nicht sehr freiwilligen) Rücktritts von Claudia Schmied kursiert der ganz konkrete und bisher nicht dementierte Hinweis: Sie bekomme als ehemaliges Vorstandsmitglied der Kommunalkredit künftig eine Pension Weiterlesen

Ist Erwerbsarbeit eine Naturkatastrophe?

“Auf der einen Seite überpurzeln sich die Parteien damit, ihren potenziellen Wählerinnen und Wählern Arbeitsplätze zu versprechen. Doch auf der anderen Seit erwecken sie den Eindruck, Erwerbsarbeit sei so etwas wie eine Naturkatastrophe, vor der es die Wählerschaft tunlichst zu schützen gilt. Zu welchem Zwecke Dinge erfunden wurden wie die Hacklerregelung, die Frühpension, das Verbot der Sonntagsarbeit im Handel und das einzementierte Pensionsalter.” (Andreas Koller, SN) Must read!

Hauptsache mit 50 in Pension gehen…

….Die SPÖ hat ihre Klientelpolitik lange auf Schulden finanziert. Seit der Finanzkrise geht das nicht mehr so gut. Daher verlangt die Bundes-SPÖ neue (Vermögens-)Steuern. Angeblich wegen “Gerechtigkeit”, seit neuestem, um höhere Bildungsausgaben zu ermöglichen. In Wahrheit, um sicherzustellen, dass die Mitglieder der Kernklientel (Bediensteten der Gemeinde Wien oder der ÖBB) weiter mit Anfang/Mitte 50 abschlagsfrei in Pension gehen können….” (Hans Rauscher im “Standard“)