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Pensionen: Wenn “Gerechtigkeit” Ungerechtigkeit schafft

(C.O.) Dass 2020 die kleineren Pensionen unter 1.111 Euro wesentlich stärker – nämlich um 3.6% – erhöht werden als größere Renten, dürfte die große Mehrheit der Österreicher als irgendwie “gerecht” empfinden. Den ärmeren mehr zu geben als den besser gestellten, darüber besteht weitgehend Einigkeit, ist “gerecht”.

Man kann das so sehen. Man muß aber nicht. Denn die Höhe einer Pension hängt – ausgenommen die Luxuspensionen bei OeNB & Co. – wesentlich davon ab, wieviel der Ruheständler wie lange eingezahlt hat. Höheres Gehalt und längere Beitragszeiten führen dann eben zu höheren Pensionen. Man kann auch das “gerecht” finden.

Je öfter aber kleine Pensionen stärker erhöht werden als größere, um so kleiner wird dieser Unterschied. Mehr und länger zu arbeiten wird dann immer weniger durch eine entsprechend höhere Rente belohnt. Leistung lohnt sich so immer weniger. Diejenigen, die aus irgend einem Grund mehr verdient haben, werden still enteignet.

Man kann das durchaus “ungerecht” finden, wenn sich mehr Arbeit nicht in angemessen höheren Renten wiederspiegelt.

Warum nicht das Pensionsantritts-Alter ganz abschaffen?

“…..Warum also nicht das vorgegebene Pensionsalter abschaffen? Genau das haben die Kanadier 1982 mit der Einführung der Canadian Charter of Rights and Freedoms gemacht. Diese Charta verbietet die Diskriminierung aufgrund des Alters und hat mit der Zeit in den einzelnen Provinzen dazu geführt, dass die Beendigung des Arbeitsverhältnisses aufgrund des Alters unzulässig geworden ist. mehr hier

Die Nationalratswahl rückt näher: Auf zur Wählerbestechung

(ANDREAS TÖGEL) Vorwahlzeiten kommen die wenigen verbliebenen und weiterhin ständig weniger werdenden Nettosteuerzahler Österreichs, gewohntermaßen teuer zu stehen. Kurz vor Torschluss werden von der Regierung regelmäßig wunderbare Geschenkpakete geschnürt. Das laufende Jahr bildet da keine Weiterlesen