Schlagwörter: Politiker

Bessere Demokratie wagen: Her mit der Politikerhaftung!

“….. Artikel 38 des Grundgesetzes stellt Parlamentarier von allen haftungsrechtlichen Verantwortlichkeiten für ihr Tun frei. Gewählte Volksvertreter können tun und lassen, was sie wollen: Für jeden Schaden, den sie dabei anrichten, schulden sie persönlich niemandem Ersatz. Es ist an der Zeit, diese Regelung zu überdenken, denn so lässt sich die Qualität von politischen Entscheidungen verbessern./ mehr

“Die Menschen wollen das einfach nicht mehr lesen”

“……Auch Journalisten sind von den gleichen Generationserscheinungen geprägt. Nehmen Sie diese unheilige Nähe von Journalisten zur Politik, den Leitartikel als Politikberatung. Das geht so nicht mehr gut. Die Menschen wollen das einfach nicht mehr lesen. Wir als Journalisten und Arbeitgeber von Journalisten müssen neu denken. Wenn wir das nicht selbst hinbekommen, werden es andere tun. Es gibt da draußen eine ganz neue Journalistengeneration. Und hungrige Digital Native-Verlage. Wir erleben eine neue Gründerzeit…” (Mathias Döpfner, CEO von Axel Springer, hier)

Sigmar Gabriel ist aufgewacht, spät aber doch…

“Beschreibungen dieser Realitäten gibt es seit Jahren genug. Allerdings hat im wahrsten Sinne des Wortes auch die Entfernung vieler Entscheidungsträger von diesen Realitäten ebenso zugenommen. Biografisch, räumlich und intellektuell. Unsere Kinder gehen zumeist nicht in Kitas und Schulen mit mehr als 80 Prozent Migrantenanteil, wir gehen nicht nachts über unbewachte Plätze oder sind auf überfüllte öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, leben nicht in der Rigaer Straße in Berlin und wenn wir zum Arzt gehen, Weiterlesen

Definition zum Tage

Politiker, der
– Aal in dem Grundschlamm, der den Überbau der organisierten Gesellschaft trägt. Wenn er sich windet, hält er die Bewegung seines Schwanzes irrümlich für ein Beben des Gesamtgebäudes. Im Vergleich mit dem Staatsmann leidet er unter dem Nachteil, noch zu leben. (Ambrose Bierce)

Warum unsere Politiker sind, wie sie sind

Viele Menschen beschweren sich heute über mangelnde Kreativität bei der Staatsführung. In der Ära interventionistischer Vorstellungen gelangen jedoch nur Menschen in die Politik, die die Interessen mächtiger Gruppen vertreten. Die Mentalität eines Gewerkschaftsführers oder eines Sekretärs des Bauernverbandes macht jedoch keinen weitsichtigen Staatsmann aus. Im Dienst für die kurzfristigen Anliegen einer Interessengruppe entwickelt niemand die Fähigkeiten, derer ein großer Staatsmann bedarf. Bei Staatsgeschäften geht es unweigerlich um langfristige politische Ziele; Interessengruppen hingegen geht es nicht um langfristige Dinge. Das beklagenswerte Scheitern der Weimarer Republik und der französischen Dritten Republik lag hauptsächlich daran, dass ihre Politiker lediglich Experten im Wahrnehmen von Sonderinteressen waren.  (Quelle: Mises, L. v. (1949), Human Action, S. 865 – 866.)

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Das Medium als Survival-Camp

(von MARCUS FRANZ) Politiker und Journalisten haben ein eigentümliches und oft heikles Verhältnis. Sie brauchen einander fast so dringend wie ein Verhungernder das vielzitierte Stückchen Brot. Journalisten und Politiker sind sich gegenseitig ausgeliefert auf Gedeih und Verderb. Der Politiker dem Medienmenschen noch viel mehr als umgekehrt. Aber auch Politiker haben über Journalisten eine ziemliche Macht und können diese bei Bedarf ganz schön dumm dastehen Weiterlesen