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Die Tragik des ungedeckten Geldes

“…Staats- und systemtreue Ökonomen lassen jedoch den Eindruck entstehen, die Krisen seien das Ergebnis der freien Märkte, des Kapitalismus, und der Staat müsse einschreiten und für Besserung sorgen: mit mehr und besseren Ge- und Verboten, Auflagen und Richtlinien. Dass aber das staatliche Fiat-Geld ursächlich für die beklagten Missstände Weiterlesen

Die lange Geschichte des Gold-Geldes

“….Der Staat hat immer wieder in das Geldwesen eingegriffen und damit immer wieder schwere wirtschaftliche und auch gesellschaftliche Störungen verursacht. Nicht das Gold- und Silbergeld war das Problem, vielmehr war der Staat das Problem. Er hat immer wiederdas reibungslose Funktionieren des Edelmetallgeldes torpediert…” mehr hier

Der Zentralbanken-Marxismus und seine Folgen

Mit dem willkürlichen Geldschaffen „aus dem Nichts“ führt eine recht kleine Clique von Zentralbankräten und ihrem Mitarbeiterstab eine kolossale „Umwertung der Werte“ (Friedrich Nietzsche) herbei: Chronische Infation entmutigt das Sparen; Verschulden wird kultiviert; durch Heruntermanipulieren des Zinses wird die Zukunft zugunsten der Gegenwart entwertet; das maßlose Anwachsen des Staates wird befördert auf Kosten bürgerlicher und unternehmerischer Freiheiten. mehr hier

Was die Welt wirklich regiert

Wie verlässlich, wie realitätsrelevant sind die Theorien der Ökonomen?   Das ist eine wichtige Frage – nicht nur für Ökonomen, sondern auch für die Gesellschaft insgesamt. Schließlich entfalten ökonomische Theorien (man kann hier auch von ökonomischen Ideen sprechen) Breitenwirkung. Ganz in diesem Sinne schreibt zum Beispiel John Meynard Keynes (1883 – 1946): „[T]he ideas of economists and political philosophers, both when they are right and when they are wrong, are more powerful than is commonly understood. Indeed the world is ruled by little else.“[1] In den letzten Jahren sind die Theorien, die Ideen der (Mainstream-)Volkswirte verstärkt in die Kritik geraten, insbesondere im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. mehr hier

Buch: “Ludwig von Mises für Jedermann”

(ANDREAS TÖGEL) Der Ökonom Thorsten Polleit unternimmt hier einen Parforceritt durch das Theoriegebäude und die bedeutendsten Publikationen des großen österreichischen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlers Ludwig von Mises. Der erste Teil des Buches besteht aus einer kurz gehaltenen Biographie. Teil beschreibt Mises´ Werk – mit der 1912 veröffentlichten Habilitationsschrift „Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel“ am Beginn. Teil drei Weiterlesen

Wettbewerb für Währungen, ja bitte!

Sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren, damit ahnen Sie vermutlich bereits, wie meine Empfehlung ausfällt, um die Euro-Problematik zu lösen.Meine Empfehlung lautet nicht, den Euro aufzuspalten, oder Deutschland solle aus dem Euro austreten (wenngleich das auch recht wahrscheinliche Szenarien sind). Meine Empfehlung lautet vielmehr, einen freien Währungswettbewerb in Gang zu setzen. Der Euro muss Konkurrenz bekommen. Das ist aus meiner Sicht der einzig gangbare Weg, um die schädlichen Wirkungen des Fiat-Geldes in den Griff zu bekommen.  Interessanter Vortrag, hier

Ein kompromissloser Liberaler

Wer sich mit den Schriften des herausragenden Ökonomen, Erkenntnistheoretikers, Gesellschaftsphilosophen und theoretischen Historikers Ludwig von Mises (1881-1973) beschäftigt, der wird nicht umhin kommen, in ihm eine Ausnahmepersönlichkeit zu sehen – und muss sich zwangsläufig mit der Frage beschäftigen, wie die heutige Welt in Gesellschaft und Wirtschaft wohl aussehen würde, hätten sich Politiker und Ökonomen vor etwa 100 Jahren nicht dem Keynesianismus und dem staatlichen Interventionismus, sondern den Ideen Ludwig von Mises‘ zugewandt. weiter hier

Die Folgen der Zins-Manipulationen

Die amerikanischen Zinsen steigen kontinuierlich, vor allem weil erwartet wird, dass die US Federal Reserve (Fed) ihren Leitzins in den nächsten Quartalen weiter erhöhen wird. Die Federal Funds Rate befindet sich derzeit in einer Bandbreite von 2,00 bis 2,25 Prozent, und die Rendite der 10-jährigen US Staatsanleihen ist kürzlich auf deutlich über 3 Prozent angestiegen. Weiter steigende Zinsen dürften weitreichende Konsequenzen für die Wirtschaft haben, vor allem auch für die Kapitalmärkte. weiter hier