Schlagwörter: Populismus

Populismus, na und?

“…….Die klassische Populismus-Kritik besagt, Populisten gaukelten den unzufriedenen Bürgern und Wählern einfache Lösungen für schwierige Fragen vor und setzten dort auf eingängige Feindbilder, wo sie selber keine Lösungen anzubieten hätten. Das mag so sein, sagt aber wenig aus: Populismus ist nichts Abgesondertes, sondern eine Zuspitzung des Politischen: Jedwede Politik beruht auf einem Freund-Feind-Schema, das erklärt die Existenz von Parteien. Und jedwede Politik lebt von Vereinfachungen, sonst wäre sie nicht kommunikationsfähig……” (Thilo Sarrazin, hier)

Wenn die Wähler Jubelnd ihr Verhängnis wählen

“…..Populistischer Staatskapitalismus herrscht fast überall – wenn auch in einer Region zu bestimmten Zeiten mehr, in anderen weniger. Viele der Übel, die mancher Bürger auf den Staat oder die Politik und schließlich vor allem auf “den” Kapitalismus zurückführt, erwachsen dadurch, dass derselbe Bürger von den Politikern das verlangt, was er dann beklagt, dass er es von der Regierung nicht bekommt….” (hier)

Angriff auf die Eliten

“…Was europaweit zu beobachten ist, ist ein Trend zum Anti-Elitarismus, verbunden mit der Skepsis vor Wirtschaftseliten in der Finanzkrise. In fast jedem Wahlkampf gilt die EU mittlerweile als negatives Mobilisierungsthema. Die Technokratie überfordert die Bürger.” (Der deutsche Soziologe Florian Hartleb in der “Zeit“)