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Buchtip: „Sturm an der Börse. Die Panik von 1907“

Wie kommt es zu einem Crash an den Aktien- und einer Panik an den Finanzmärkten? Über die Panik von 1907 haben Robert F. Bruner und Sean D. Carr 1 eine facettenreiche und streckenweise minutiöse Darstellung der Ereignisse und Hintergründe verfasst. Der spannend geschriebene Bericht um die Schlüsselfiguren im Finanzsektor New Yorks – inmitten J. P. Morgan – zeigt, wie ein Run auf Banken und andere Finanzinstitute entstand und vor allem, wie facettenreich Finanzkrisen sind. Konsequenterweise lautet die These, dass „es zu Finanzkrisen kommt, wenn viele Kräfte zusammenwirken; wenn auf den Finanzmärkten also sozusagen ein Sturm mit allem, was dazugehört, herrscht.“ weiter hier

Buchtip: „Sturm an der Börse. Die Panik von 1907“

“Wie kommt es zu einem Crash an den Aktien- und einer Panik an den Finanzmärkten? Über die Panik von 1907 haben Robert F. Bruner und Sean D. Carr 1 eine facettenreiche und streckenweise minutiöse Darstellung der Ereignisse und Hintergründe verfasst. Der spannend geschriebene Bericht um die Schlüsselfiguren im Finanzsektor New Yorks – inmitten J. P. Morgan – zeigt, wie ein Run auf Banken und andere Finanzinstitute entstand und vor allem, wie facettenreich Finanzkrisen sind. Konsequenterweise lautet die These, dass „es zu Finanzkrisen kommt, wenn viele Kräfte zusammenwirken; wenn auf den Finanzmärkten also sozusagen ein Sturm mit allem, was dazugehört, herrscht.“ (hier)

Die Suche nach einer neuen Ordnung

“…….Das Kennzeichen von Politik heute ist die Aufspaltung der Gesellschaft in Gruppen, die durch Parteien einerseits begünstigt und andererseits benachteiligt werden. Große Denker haben in der Geschichte des Westens diese Entwicklung der Demokratie entweder als Irrweg oder als immanente Tendenz zur Entartung beurteilt, dem ein autoritäres Zeitalter folgt. Umso schwerer wiegt, dass der staatlich-bürokratisch-wirtschaftliche Komplex das Verhältnis zwischen Herrschaft und Bürgern weiter verschiebt….” (hier)

Ein liberaler Frühling im 21.Jahrhundert?

“……Die Unterstützung des politischen Mainstreams durch die öffentlichen Meinung erodiert. Auch die liberale Bewegung beginnt Anfang des 21. Jahrhunderts wieder lebendiger und attraktiver zu werden. Aber die Anfänge sind noch zart, und ihre geistigen Grundlagen heterogen. Typisch für junge Bewegungen sind die divergierenden Lager, die Zerklüftungen, die Durchmischung verschiedener, inkompatibler Ideologien…..” (hier)

Die Nazis, die Inflation und der Euro

“……Die Inflationspolitik der Nationalsozialisten ist ein Lehrstück der Österreichischen Konjunktur- und Kapitaltheorie und der Instrumentalisierung des Geldwesens für etatistische Zwecke. Eine stetig wachsende Diskrepanz zwischen Geld- und Gütermenge führte auch in NS-Deutschland zu einem künstlichen Boom, begleitet von Währungskrisen; ein bereinigender Bust wurde nicht zugelassen. Als Transmissionsriemen wirkten die Politik des billigen Geldes und eine „sozialistische“, genauer interventionistische Wirtschaftspolitik.[1] Rationierungen, Preis- und Lohnstopps sorgten dafür, dass bis weit in den Krieg hinein, Inflation und Teuerung verborgen bleiben. Gerade weil der Nationalsozialismus auch ökonomisch eine extreme Zeit war, lohnt sich eine genauere Betrachtung…..” (lesenswert, hier)

Warum uns die Euro-Krise noch lange erhalten bleiben wird

“……Die Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Euro-Krise sind eine Illusion. Wird die bisher praktizierte Rettungspolitik fortgeführt, ist es wahrscheinlich, dass die Krise noch Jahre währt. Zudem ist ein glimpflicher Ausgang nicht in Sicht. Die Große Depression in Amerika dauerte von 1929 bis 1945. Die Stagnation Japans währt seit 1990. Alle drei Krisen verbindet eine verfehlte Geld- und Rettungspolitik. Aus Furcht vor der erforderlichen scharfen Bereinigungskrise wird diese verschleppt und endemisch…” (hier)