Schlagwort-Archive: Religion

Eine kleine Sonntagspredigt

Von | 2. April 2017

Das Gegenteil eines religiösen Fanatikers ist nicht der fanatische Atheist, sondern der sanfte Zyniker, der sich nicht darum kümmert, ob es einen Gott gibt oder nicht. Der Atheist ist eine religiöse Person. Er glaubt an den Atheismus, als wäre es eine neue Religion (Eric Hoffer)

Religionskritik, warum denn nicht?

Von | 14. September 2016

Es ist ein grobes Missverständnis, dass die Vernunft gegenüber Glaubenswahrheiten tolerant sein muss; die Vernunft hat nichts zu dulden, was ihren Ansprüchen nicht genügt. Wären die Aufklärer und Religionskritiker, von Voltaire über Feuerbach bis zu Marx, Nietzsche und Freud ähnlich wie wir von der Besorgnis getragen gewesen, nur ja keine > weiter lesen

Oster-Ansprache

Von | 26. März 2016

“…..Ich verachte die Gläubigen nicht, ich finde sie weder lächerlich noch bemitleidenswert, aber die Tatsache, dass sie die beruhigenden, kindhaften Vorstellungen den grausamen Gewissheiten der Erwachsenenwelt vorziehen, bringt mich zur Verzweiflung. Der besänftigende Glaube erhält also gegenüber der beunruhigenden Vernunft den Vorzug, auch wenn der Preis dafür ein ewiger mentaler … > weiter lesen

Terrorismus hat sehr wohl mit Religion zu tun

Von | 15. Dezember 2015

“….Hinter der Vermutung, dass Religion nichts mit Terrorismus zu tun hat, ja dass sich Terrorismus und Religion geradezu ausschließen, steht ein unrealistisches, kitschiges und verklärtes Bild von Religion. Denn Religion bedeutet nicht Friedfertigkeit, Sanftheit und Milde. Religion meint nicht Lichterketten, Friedensgebete und Händchenhalten. Religionen verkünden die Wahrheit, und zwar die … > weiter lesen

Wieviel Religion verträgt die Demokratie?

Von | 3. Dezember 2015

(ARNULF JURSA)  Heinrich Heine schrieb dereinst in einer Denkschrift für Ludwig Börne:„Heil einer Religion, die dem leidenden Menschengeschlecht in den bitter´n Kelch einige süße, einschläfernde Tropfen goß, geistiges Opium, einige Tropfen Liebe, Hoffnung und Glauben !“Daraus wurde später die Aussage von Karl Marx, die Religion sei das Opium … > weiter lesen

Was wir von Israel lernen können

Von | 28. November 2015

“…..Das Schicksal amerikanischer Muslime ist natürlich ein besonders hartes. Nirgendwo auf der Welt werden Muslime so verfolgt wie in Manhattan. Härter dran sind nur arabische Israelis. Nicht genug, dass man ihnen die vollen Bürgerrechte, Sozial- und Gesundheitsleistungen und Rentenansprüche aufnötigt – sie müssen auch damit leben, dass sie in Israel … > weiter lesen

Das Wort zum Feiertag

Von | 14. Mai 2015

In den meisten Epochen der Vergangenheit hatte der Staat auch die Religion fest im Griff. Dabei festigte er gewöhnlich ein komfortables, auf beiderseitigen Nutzen angelegtes Bündnis mit einer vorherrschenden Kirche: Der Staat gab den Priestern Macht und Reichtum, und die Kirche ihrerseits lehrte der unterworfenen Bevölkerung ihre göttlich verordnete Pflicht, > weiter lesen