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Wie verschuldet ist die Republik wirklich?

(A.U.)  “Schulden wie ein Stabsoffizier” ist eine vernichtende Bezeichnung für jemanden, der hoffnungslos in der Hand seiner Gläubiger ist. Heute würde ein besitzloser Stabsoffizier freilich niemals mehr viel Kredit bekommen. Die Republik Österreich aber schon. Sie findet sogar Käufer für Anleihen mit hundertjähriger Laufzeit, weil ja 2,1 Prozent Zinsen immer noch mehr sind als alles Vergleichbare. Und die langfristige Kreditwürdigkeit schauen sich die Anleger beim Staat nicht an. So wie einst bei Stabsoffizieren. Sie meinen: Die Republik ist zwar schwer verschuldet, aber sie schafft das schon, sie hat das ja schon ein Dreivierteljahrhundert geschafft. Die Fakten sollten aber realistisch machen. Wie etwa: hier weiter

Die Republik darf jeden Betrug begehen…

(ANDREAS UNTERBERGER) Der Bund hat jetzt eine Bilanz. Diese Bilanz schaut verheerend aus. Aber die Wahrheit schaut noch viel dramatischer aus – was jedoch in der Bilanz zum Hohn für die Bürger verschwiegen wird. Daher hätte man sie sich gleich ganz sparen können. Das Bilanzieren istfür den Staat  jetzt zwar ein verfassungsgesetzlicher Auftrag – aber den hat sich ja die Politik selber gegeben. Im Finanzministerium Weiterlesen