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Sind Beamte wirklich so viel mehr Wert?

(A. UNTERBERGER) Der Einkommensbericht des Rechnungshofs enthüllt Tatsachen, die von Politik und Medien  ignoriert werden. Diese stürzen sich nur auf die trotz aller Turnübungen der Politik (bis hin zur Bundeshymnen-Manipulation) völlig gleichbleibenden und hunderte Mal berichteten Unterschiede zwischen Männer- und Frauen-Einkommen. Aber nicht auf die wahren Probleme: die Diskriminierung von Nichtbeamten Weiterlesen

Und wieder wuchert die Bürokratie wie verrückt

(A. UNTERBERGER) Jetzt soll die Volksanwaltschaft auch noch alle Unternehmen kontrollieren können, die mehrheitlich im Staatsbesitz stehen. Denn, so argumentiert die Politik in ihrer stark reduzierten Logik, seit einiger Zeit dürfe der Rechnungshof diese Unternehmen kontrollieren. Daher soll es künftig auch die Volksanwaltschaft Weiterlesen

Schuldenmetropole Wien

“Die Stadt Wien erwartet einen weiteren Zuwachs der Finanzschulden bis 2016 auf fast fünf (!) Milliarden Euro. Dazu der Rechnungshof: “Eine Konsolidierungsstrategie (für das Budget, Anm.) mit konkreten haushaltspolitischen Zielsetzungen und quantitativen Vorgaben zur Reduktion der Schuldenquote lag dennoch nicht vor.” Und: “Eine tragfähige Mittelfristplanung konnte ebenfalls nicht vorgelegt werden.” (hier)

22 Millionen weg, und niemand tritt zurück

Der Rechnungshof prüft das Wiener AKH: “Auch der Bau eines Kinderoperationszentrums ist als negatives Beispiel im Bericht aufgeführt. Ein bestehender Gebäudetrakt wurde nicht – wie ursprünglich geplant – aufgestockt, sondern gleich ein neuer gebaut. Statt rund 30 Millionen Euro verdoppelten sich die Kosten auf mehr als 60 Millionen Euro. Dazu wurden mehr als ein Jahr nach der Fertigstellung noch rund 22,5 Mio. Euro für Leistungen gezahlt, die das AKH nicht erklären kann.”(ORF)  – Politisch verantwortlich: niemand. Rücktritt: Keiner. Ist ja nur Steuergeld.