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Die Wiener SPÖ am 1.Mai: Familienbande zu besichtigen

“…Vorerst wird  auf der Rathausbühne aber vielleicht ein letztes Aufbäumen in interessanter Besetzung stattfinden. Da wird SPÖ-Chef Werner Faymann mit seiner Frau auf die unzufriedenen Genossen blicken und sich vielleicht fragen, ob ihn Gemeinderätin Martina nicht hätte vorwarnen können, was sich da in der Wiener Partei an Unmut gegen ihn aufgestaut hat. Da wird Klubchef Andreas Schieder neben seiner Partnerin, Stadträtin Sonja Wehsely, stehen, die lautstark Weiterlesen

Die Wiener SPÖ schläft einfach weiter….

“…….Häupls Credo „Hinter mir die Sintflut“: Anders ist es nicht zu erklären, dass weder von der SPÖ noch vom Koalitionsübereinkommen irgendein Signal zu Veränderung ausgeht. Das kann sich nach den Verlusten im Oktober nur ein Politiker leisten, dem die Konsequenzen dieses Verhaltens in fünf Jahren völlig gleichgültig sind; der jetzt einfach seine Ruhe haben möchte und die politisch-psychologische Anstrengung scheut, einen Schritt aus der bisherigen Komfortzone zu machen….” (hier)

Die Macht der Pappschicht-Kameraden

“……..Die wahre Macht in den Parteien liegt also bei der sogenannten „Pappschicht“ der Funktionäre. Das Copyright für diesen Ausdruck gebührt Franz Vranitzky, der sich vor fast 20 Jahren als SPÖ-Chef einmal darüber beklagt hat.  Diese „Pappschicht“, von unten (politischer Nachwuchs) und von oben (angedachte Veränderungen) undurchlässig, bestimmt in Wahrheit das Geschehen.  Ihre Vertreter kennen nur eine einzigen Leitfaden für ihr Verhalten: Wie bewahre ich meine Funktion, mein Mandat, meine Position wenigstens noch bis zur nächsten Wahl! Grundsätze einer Partei? Lachhaft! Wohl des (Bundes)Landes? Was ficht es sie an? Prinzipien – immer nur etwas für die anderen.  Es geht um den Sessel, auf dem sie gerade sitzen.  Und sonst nichts!…” (hier)

Ihr Rücktritt, bitte!

“Die Nationalbank hat ihre Aufgabe nicht erfüllt”, steht im Bericht der Hypo-Untersuchungskommission. Verantwortlicher: Ewald Nowotny. Das ist ein zusätzliches Desaster in dem ganzen Hypo-Skandal. Es beschädigt die Glaubwürdigkeit der ÖNB….” (hier)

Schweigen, eine Karriereturbo?

“….Der Zwilling des vorauseilenden Gehorsams ist nämlich das vorauseilende Stillschweigen. Es gab in der Sache Hypo Alpe Adria bei der Bank selbst und in den staatlichen Prüfstellen – Finanzmarktaufsicht und Nationalbank – ganz gewiss Mitarbeiter, die wussten: Das kann so nicht gut gehen. Sie haben geschwiegen. In Österreich sind ja nach wie vor Schweigen und Verdrängen ein Karriereturbo, Aufzeigen von Missständen und laute Warnungen jedoch Hindernisse für das eigene Fortkommen….” (hier)