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Gebremste Schuld

Die Republik gibt über sechs Mal mehr Geld für den Staatskonsum aus als für die öffentlichen Investitionen. Jahr für Jahr fließt das Geld der Bürger und Gläubiger ohne nennenswerten Widerstand in ineffiziente Strukturen, in Gehälter für das heillos aufgeblähte Staatswesen und die soziale Sicherheit, allen voran in die Pensionen. mehr hier

Warum steigen unsere Löhne nicht?

Wie kann es also sein, dass die um die Inflation bereinigten Bruttolöhne in Österreich seit acht Jahren stagnieren? Weil die Entwicklung der Bruttolöhne nicht um die Teilzeitbeschäftigten bereinigt wird. Und in Österreich ist der Trend in Richtung Teilzeit so hoch wie in kaum einem anderen Land. Wer Teilzeit arbeitet, verdient naturgemäß weniger als eine Vollzeitkraft. hier

Herr Marx, das Geld und die Juden

“Interessant ist auch, dass Antisemitismus noch immer als exklusives Phänomen von Rechtsaußen wahrgenommen wird. Dabei hat der Judenhass längst alle Parteigrenzen überwunden und ist so gesehen schon wieder fast unpolitisch. Bereits 1843 verfasste der dieser Tage groß gefeierte Karl Marx einen Text “Zur Judenfrage”. Darin heißt es: “Welches ist der weltliche Kultus der Juden? Der Schacher. Welches ist sein weltlicher Gott? Das Geld.” Letzteres ist nicht ganz ohne Ironie, ging es Herrn Marx zeitlebens ja nahezu ausschließlich um eines: um Geld.” (hier)

Total neoliberal!

“…In der neoliberalen Hochleistungsgesellschaft müssen Menschen mittlerweile 38,5 Stunden die Woche bis zum Erreichen des 60. Lebensjahres durchschuften. Um sich dann für einen eingezahlten Pensions-Euro mit zwei Euro Rente abspeisen zu lassen. Bereits vier Prozent der Beschäftigten werden in Österreich nach Angebot und Nachfrage entlohnt, was wiederum heißt, dass nur noch 96 Prozent der Werktätigen vor den Launen wütender Märkte geschützt sind. Dieser Prozess der totalen Verökonomisierung der menschlichen Arbeitskraft wird noch furchtbar enden….” (hier)

Was Kinder über Wirtschaft lernen

“………Mit ziemlich ernüchternden Ergebnissen, wie eine brandaktuelle Studie von Bettina Fuhrmann (WU Wien) zeigt. 1200 Schüler (4. Klasse Gymnasium/NMS) wurden befragt, welche Aufgaben denn der Staat in unserer Wirtschaft erfülle. 64 Prozent meinen, dass er festlege, was importiert und was exportiert werde. 32 Prozent glauben, Weiterlesen

Die Schweizer sind nun mal keine Österreicher

“…..Wie es anders geht, zeigt das Nachbarland Schweiz. Dort wurden allein seit Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 mehr Budgetüberschüsse erwirtschaftet, als es Österreich seit Ende des Zweiten Weltkriegs geschafft hat. Aber wie gesagt: Die Schweizer sind eben keine Österreicher. Erstere ziehen die richtigen Lehren, Letztere lassen sich ihre Illusionen von Dritten finanzieren…..” (hier)